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„Soll sich der Aufsichtsrat doch von einem Sportwettenanbieter sponsorn lassen“

Arminia Bielefeld ist bekanntlich in der Saison 19/20 aufgestiegen. In dem letzten Spiel vor Weihnachten, gleichzeitig der 18. Spieltag, spielte Bielefeld als Tabellenführer bei einem Verein, der auf dem 15. Tabellenplatz stand. Das Spiel gewann der Gastgeber mit 3-0 und Bielefeld stieg danach auf. 

Was das mit dem FCSP zu tun hat? Wir waren dieser Tabellen 15. und der Bericht zum Spiel entstand zu Dritt, unter drei Glühbirnen und drei Getränken im Felddreistern

Was das noch mit dem FCSP zu tun? Historie wiederholt sich. Und wir werden aufsteigen. Punkt. 

Hinfahrt mit der Bahn. Regionalexpress mit Pfeffi und Bier. Und Security die versucht hat sich gegenseitig tot zu labern. Sonst passierte nix. 

In Kiel meinten dann wieder irgendwelche oberwichtigen Polizisten, sich einem in den Weg stellen zu müssen.

Aber nicht genug, warum nicht auch noch volllabern?
„Sie wollen doch zum Spiel? Bitte links zum Pendelbus
„ACH NE DU BLITZMERKER, WO SONST HÄTTE ICH DEN HINGEHEN SOLL, WENN IHR HIER EINE KETTE HINSTELLT?“. 
Als der zweite Luft holte, bekam er nur ein genervtes „Ja wir wissen Bescheid“ mit Augenrollen an den Kopf geworfen. 

Anna und Arthur halten das Maul und reden auch nicht mit Bullen über den Kieler Wohnungsmarkt

Hier Punks wir müssen da mal was klarstellen: Ihr könnt gerne mit dem Finanzamt reden. Ihr könnt mit eurem Haarschneidemenschen reden.

Aber fucking hell, labert nicht mit der Polizei. Schon gar nicht wenn ihr es nicht müsst und schon gar nicht gar nicht, wenn die oberwichtig in Kampfmontur und ohne Maske in unserem Bus stehen. Außer ihr seid der Fanladen und weist auf die fehlende Maske hin. Ganz viel Liebe dafür. 

Pandemie? Super ätzend. Wir haben keinen Bock mehr. Eigentlich muss da ein Mob stehen, wir uns über die Enge im Block aufregen und da geht der Punk im Block ab. Und so? Leer, leer und ohne organisierten Support. Da fehlt die Energie. 

Die fehlte auch auf dem Platz. Kiel hatte sich das Darmstadt Spiel angesehen. Und wir haben gegen Ellenbogen, Körperlichkeit und simple Konter keine Mittel. Dieses Mittel müssen wir finden in der Winterpause. 

In dieser Hinrunde hat uns immer ausgezeichnet, dass wir den Schritt mehr gingen als der Gegner, dass wir aggressiv alles zu laufen, was offen ist. Dass wir Feuer von Minute 1 bis umfallen hatten. Das fehlte in Kiel alles. Die ersten paar Minuten waren halbwegs okay. Aber mit dem Gegentor war das Spiel vorbei. Das war ein Rückfall in schlechte Zeiten: Kein Mittel, keine Gegenwehr, kein Tempo, keine Bissigkeit. Ach menno das war halt viel zu einfach und super ärgerlich.

Beweise? Laufleistung ist nicht alles, wissen wir. Aber bisher hatten wir in dieser Saison nach unserem Kenntnissstand genau zwei Spiele, in dem wir weniger als der Gegner gelaufen sind. Gegen Ingolstadt, aber da führen wir ab der 50. Minute 2:0 und lassen die laufen. Und gegen Aue, da waren das knapp 106 km. Und 106 km sind nix. Zu recht unentschieden gespielt. 

(Paderborn lassen wir raus, weil seit der 6. Minute zu zehnt. Nebenbei? Da sind wir mehr gelaufen als gegen Aue.

(Hier @Chefstatistiker – bitte korrigieren :))

Korrektur:

Winterpause

Wir formulieren es jetzt mal so: Unser Trainerteam hat da was für das Wintertrainingslager was zum Videoanalysieren. 

Wir hatten Laune. Und es war vielleicht Glück, dass wir zurück unseren eigenen Zug hatten. (Danke an dieser Stelle!❤️) Denn noch irgendein weiterer Dude, der seine Maske nicht richtig tragen kann, hätte wahrscheinlich zu Eskalation geführt. 

Alles wurde besser, als Nudeln und Wein in der Kollektivküche gezaubert wurde. Gourmet Sankt Pauli.

Rufen sie uns nach der Winterpause wieder an. 

Unser Tag wird kommen.

PS: Jakov? Wir sind Fans!

PPS: Wir wollen immer noch aufsteigen.

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