Mrz 282020
 

Eigentlich hatten wir nicht vor, diesen Monat wirklich viel im Blog zu veröffentlichen. Gibt ja keinen Anlass, wird kein Fussball gespielt, alle wichtigen Themen können wir auch einfach in den entsprechenden sozialen Medien kommunizieren. Naja, und dann kam der H$V.

Liebe nachfolgende Generationen, dieser Blogbeitrag schreibt sich im März 2020. Jener Monat, von dem Euch Eure Großeltern die ganze Zeit erzählt haben, so dass ihr echt nicht mehr irgendwas dazu hören wolltet. Ja, ihr habt verstanden, dass der März 2020 der Monat war, wo alle verstanden haben, das linke Ideen nicht nur blinde Ideologien sind, sondern tatsächlich reale Optionen aufzeigen. Indem die Menschen wieder verstanden haben, was Solidarität wirklich bedeutet. Dessen Ereignisse zur Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens geführt haben. Der Monat, der das endgültige Ende der AfD bedeutet hat. Der Monat, in dem alle Menschen zusammengehalten haben. Indem alle Menschen zusammengehalten haben.

Alle Menschen? Nein, eine kleine unbeugsame Enklave am Stadion an der Müllverbrennungsanlage hat einen Zaubertrank getrunken, für die trifft all das nicht zu. (RIP, Alberto Uderzo!)

Gestickert ungefähr zum Zeitpunkt der Entscheidung am Volkspark.

Die haben – in einer Situation, die damals noch global eine starke Verunsicherung bedeutet hat, in der sich viele, viele Menschen Sorgen um ihre Existenzen gemacht haben – lieber einen Führungsstreit angezettelt, der am 28.03. zum drölfzigsten Wechsel an der Vereinsspitze geführt hat. Ein Wechsel, der dann aber auch den endgültigen Untergang des Hamburger $portvereins besiegelt hat.

Ganz ehrlich, liebe Vereinsbosse: Wie kann man nur so scheiße sein? Wie kann man in einer Situation, in der sich diverse Menschen in eurem Vereinsumfeld Sorgen um ihre Gesundheit, um ihre Existenzen machen, einen Kleinkrieg anzetteln, dessen Grund wir noch nicht mal ausmachen können? Wie egoistisch und selbszentriert kann man sein? Wie kann man nur so unsolidarisch sein? Wie kann man gerade in solchen Zeiten nicht einfach mal zusammenstehen? Es gäbe so vielen gute Dinge, in die man gerade all seine Energie versenken könnte.

PS:
Hamburger $portverein
Wie kann man nur so scheiße sein
Ihr lebt in eurer Nostalgie
Das Derby, das gewinnt ihr nie!

  One Response to “Ihr lebt in Eurer Nostalgie”

  1. […] Musikgenuss mit Alkohol und dem verwursten des Ganzen auf Twitter beschränken, doch dann kam der Nachbar […]

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