Dez 022019
 

Diese Zeilen wurden jetzt zum dritten Mal begonnen. Wir hatten zweimal angefangen, uns dann mit dem Gemotze selbst genervt und es dann beide Male einfach wieder gelöscht. Und weil wir keine Lust mehr auf das ganze Gemotze haben, schreiben wir einfach nur über die schönen Sachen und blenden das Spiel komplett aus.

Außenrum

Samstag, Heimspieltag­­. Gefühlt seit Jahrtausenden endlich mal wieder Sonne in Hamburg. Auswärtsdauerkarte abgeholt, Zugtickets nach Regensburg abgeholt, Kartendeals durchgeführt. Neue und alte Gesichter gesehen, gute Menschen geherzt. Bei der Einlasskontrolle herzlich gelacht, als tatsächlich diskutiert wurde, ob man Wunderkerzen mit ins Stadion nehmen darf. Nachwehen der Derbystrafe?

Tribüne war ne Stunde vorm Anpfiff noch schön leer, Plätzchen gefunden und n bissl geschnackt. Jüngste Stadionbegleitung brachte eine Freundin mit und die beiden saßen während quasi dem gesamtem Spielverlauf in allerbester Kaffeeklatschmanier auf dem Wellenbrecher und fachsimpelten über das Spiel. Wahrscheinlich mit mehr Sachverstand als im ganzen Kollektiv zusammen vorhanden ist.

Wir haben an dieser Stelle bereits diverse Male auf Initiativen der Awareness-AG hingewiesen, auch dieses Mal gab es wieder zwei Dinge:
Auf allen Toiletten im Stadion hängen jetzt Awareness-Plakate. Die nächste Person, die ein solches Plakat verschandelt, kriegt es höchstpersönlich mit uns zu tun. Was zur Hölle ist bei euch verkehrt?

Zusätzlich gab es dieses Mal auch noch Hinweise über die LED-Banden und per ganzseitiger Anzeige in der VIVA. Wenigstens teilweise ein schöner Ausblick. Danke an alle, die das möglich gemacht haben.

Vor dem Spiel wurde der internationale Tag des Ehrenamts am 5. Dezember schon mal vorgefeiert und die Initiator*innen des FCSP Auftritts auf dem Christopher Street Day wurden geehrt. Danke Euch und allen anderen – ihr macht den Verein zu dem, was er ist.

Außerdem gab es dann auch noch die Gelegenheit in Form einer Gedenkminute, uns von Sabine, Tjark, Frank (und Gabi) zu verabschieden. Danke an die Menschen, die die Störer*innen auf Hannoveraner Seite zurechtgewiesen haben. Was stimmt denn mit denen nicht?

You’ll never walk alone!

Es muss besser werden – egal wie

Dann war irgendwie Fußball, darüber schweigen wir uns jetzt lieber aus. Und sagen es mal so: Zum Glück werden die nächsten Spiele eine Besserung bringen. Entweder auf dem Platz, oder eben daneben. Weil klar ist: Das war nichts. Und so kann es nicht weitergehen. 

Nach dem Spiel Karten zurückgetauscht, nach Hause gegangen und Plätzchen gebacken. War dann noch ein schöner Samstag. 

Nächsten Sonntag geht’s nach Regensburg, wir freuen uns auf Mimosa-Frühstück im Zug. Ansonsten schaun wa mal. Enthusiasmus sieht anders aus.

Mehr zum „auf dem Platz“ gibt es beim Millernton.