Nov 092014
 

oder

Nach Kiel fahren wir wenigstens nicht so lange

Liebe Gefährtinnen und Gefährten,

denkt euch hier erst einmal eine wahllose Reihe an Flüchen.

Und nun können wir mit der Schilderung der Geschehnisse beginnen. Fangen wir mal an am vergangenen Dienstag, das ist noch einigermaßen erbaulich. Im Ballsaal der Süd stellen sich an jenem Abend die Kandidaten für das Präsidium und für den Aufsichtsrat vor. Eine recht gut besuchte Veranstaltung (wir schätzen etwa 300 Personen), die so ziemlich das erfüllt, was wir erwarten.

Während die Präsidentschaftskandidaten allein schon aufgrund ihrer Alternativlosigkeit nicht allzu sehr unser Interesse wecken – brauchbar scheinen uns Oke und sein Team auf jeden Fall – lernen wir bei den AR-Aspiraten ganz unterschiedliche Typen „kennen“. Drei Minuten Redezeit pro Nase und einige Antworten auf Fragen genügen natürlich nicht, um sich das optimale Bild zu machen, aber ein Großteil der Kandidaten ist erfahrenen Sankt Paulianern natürlich eh schon begegnet.

Wie gesagt: Wahlempfehlungen gibt es von uns nicht. Macht euch selbst schlau, so gut es geht, und setzt eure persönlichen Schwerpunkte bei der Wahl. Und kommt vor allem zahlreich zur Jahreshauptversammlung am nächsten Sonntag! Es wird ja vielleicht eine wohltuende Abwechslung zum frustrierenden Geschehen auf dem Rasen.

Damit wären wir beim Thema, das unsägliche Spiel gegen den 1. FC Heidenheim. Scheiß die Wand an, ist das unbeholfen, was unsere Braunweißen da gegen die Schwaben zustande bringen, die über weite Strecken so viele Spielanteile haben wie unsere Halbzeit-Erbsensuppe. Das kann, das darf nicht sein!

Müssen wir wirklich noch viele Worte über das Verhalten bei gegnerischen Kontern, den eigenen Spielaufbau oder die Zielstrebigkeit zum Tor verlieren? Wahrscheinlich nicht. Schläfrig die Herren auf dem Grün, träge sind viele Leute auf den Rängen. Ja, ja, verdammte frühe Anstoßzeit. Die Nordkurve liefert den passenden Support zum Spiel, merkt ihr selbst.

2014-11-08 12.57.35

Die haben Spaß, wir haben Sankt Pauli.

Für Heiterkeit mit Galgenhumor sorgen die Heidenheimer, die relativ viel Alarm auf der Haupttribüne machen und mit Wechselgesängen von der Gegengerade belohnt werden. Wäre unsere sportliche Situation nicht so traurig, hätten wir direkt Spaß haben können. Auch wenn es uns schwerfällt, die Fanszene da unten adäquat einzuschätzen.

Was fehlt denn jetzt bloß beim Magischen FC? Wenn wir oder jemand anders das bloß vernünftig beantworten könnten. Es wäre zu billig, für die Misere der Boys in Brown wenige Einzelpersonen verantwortlich zu machen. Für uns steht fest, dass da keine Einheit auf dem Platz steht, nach wie vor viel zu wenig Dreck gefressen wird und die entscheidenden Führungspersönlichkeiten fehlen oder sich zu wenig hervortun.

Heilsbringer erwarten wir nicht. So gern wir Deniz Naki mögen und hoffen, dass der arme Kerl irgendwie wieder bei uns unterkommt, wissen wir genau, dass so einer bestimmt nicht die Wende bringen kann. Und ein gewisser Holger S. soll ruhig noch eine Weile an der Käsetheke stehen. Schätzungsweise hat Meggie einfach noch eine ganze Menge Arbeit vor sich. Wer weiß, was sich in der Winterpause ergibt. Bis dahin heißt es: Ausharren und hoffen. Für immer mit dir!

  One Response to “So viele Rewe-Märkte können in Winterhude gar nicht eröffnen”

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