Apr 072014
 

Liebe Leser,

gerne würden wir endlich mal wieder richtig meckern, aber momentan reiht sich ein Spieltagsbericht an den anderen. Irgendwie ist selbst uns das zu langweilig, aber vielleicht ist es auch nur die Ruhe vor einem neuen Sturm. Oder vielleicht ist man besser einfach mal zufrieden damit, dass der Verein und die Fanszene gerade keine offensichtlichen größeren Baustellen bieten.

Trotzdem hier nun ein kurzer Bericht von dem Auswärtsspiel in Sandhausen.

Während sich einerseits fünf Busse aus Hamburg auf den Weg machen, gibt es vereinzelte Reisegruppen, die per Bahn nach Sandhausen fahren. Auch der eine Teil von uns gehört zu letzteren. Das erste Mal eine Auswärtsfahrt per ICE 1. Klasse und dann das erste Mal nach Sandhausen? Nee, richtig, heute ist uns aufgefallen, da waren wir ja doch schon. Danke an den Ostblock, der den Beweis nochmal lieferte. Und wir wundern uns schon, warum so vieles bekannt vorkam.

Ein ausgiebiges Frühstück, kurzweiliges Quatschen und die ausführliche Suche nach der richtigen Schlafposition machen die Fahrt zu einer gefühlt sehr kurzen.
In Heidelberg entern wir dann einen regulären Bus, der uns zum Stadion bringen soll. Warum man Anfang April allerdings noch die Heizung auf Hochtouren laufen lassen muss, erschließt sich nicht.

Im Stadion gibt es dann mittelprächtigen Support, dessen Highlight schicker bunter Rauch bleibt. Schade, dass man immer noch in der eigenen Kurve mit Menschen zusammentrifft, die so wirklich keinerlei Verständnis für Pyrotechnik haben.
Dazu bekommen wir ein kurioses Spiel, bei dem zurecht am Ende statt der „Elf des Tages“ beim Kicker der „Schachten des Tages“ bleibt.
Genossen haben wir das falsch angeschlossene Fass am Bierstand, das für Vollbier statt Leichtbier sorgte.

Nach dem Spiel dann mit der Reisegruppe noch in Heidelberg gewesen. Ein wenig Sightseeing im Rahmen eines Auswärtsspiels hat echt was für sich. Dafür müsste man aber immer alternativ zu Bussen anreisen, was meistens zu teuer ist und irgendwie auch ruhiger. Wir sind ja sonst eher so für Radau.

Heidelberg

Nicht sonnig, aber einen Abstecher wert: Heidelberg

Der krönende Abschluss der Fahrt war eine kleine Geburtstagsfeier im Zug und dann gute Nacht.

Was wir noch loswerden wollen:

Beigeistert sind wir von unseren Freunden den Province Fanatics, für die Politik auch nicht nur auf dem T-Shirt stattfindet.

Wir freuen uns nächste Saison U-Need statt contro als Sicherheitsdienst begrüßen zu dürfen. Unsere Erfahrungen in den letzten Monaten waren doch reichlich unschön.

Und ein wenig Angst, ein wenig zitternde Vorfreude bereiten uns die Aussicht, dass die Relegation gegen die Vorstadt doch gar nicht mehr so unwahrscheinlich ist.

Das war’s von uns. Auf dass es mal wieder etwas mehr Bewegung gibt!

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