Aug 282013
 

oder

Aktivsportwahnsinn

Vorwort

Liebe Leser, die Fußballseite wird auch bald gefüllt, wir sind dabei. Jetzt erstmal die Aktivsportseite. Leider wird die immer noch alleine von mir beackert, aber ich hoffe ja bald, dass der rennende Blitz auch wieder die Schuhe schnüren kann. So also ein Roundup der Dinge, die waren und die kommen:

Q-Tri

Der zweite Triathlon meiner Karriere fand in Bornhöved statt. Eine kleine dörfliche Veranstaltung inmitten der Schleswig-Holsteinischen Weiten. Wer meint, Norddeutschland sei flach, dem sei diese Veranstaltung empfohlen. Ein äußerst welliger Radkurs, gepaart mit einem welligen Laufkurs warteten bei dieser Veranstaltung auf den geneigten Teilnehmer.

Die Veranstaltung ist dörflich familiär und alleine dadurch sehr zu empfehlen. Von den 3.000 Einwohnern der Gemeinde sind alleine 300 als Helfer am Start. Und der Rest guckt gefühlt zu.

Nach der brühwarmen Binnenalster erwartete einen diesmal ein etwas kälterer See, so dass mein Neo Wettkampfpremiere hatte. Und das Schwimmen war irgendwie gar nicht meines an diesem Tag. Nie hatte ich das Gefühl irgendwie voran zu kommen. Und kurz vor Ende ereilte mich dann auch noch ein fetter Krampf, so dass die letzten Meter sehr langsam waren. Umso erstaunlicher, dass eine Schwimmzeit von 17:19 gemessen wurde und ich angeblich schneller als in Hamburg gewesen sein soll.

Das reichte trotzdem nur für den letzten Platz (und zwar mit gut 2 bis 4 Minuten Rückstand) in meinem Wettkampf und so hatte ich auf den ersten Kilometern der Radstrecke die nette Begleitung eines Motorradfahrers, der ein „Letzter“ Leibchen an hatte. Das wollte ich nicht auf mir sitzen lassen und so gab es Ketterechts und eine furiose Aufholjagd, der auch zwei Teilnehmer zum Opfer fielen. Ein weiterer war kurz vor mir zu sehen. Mit einer 55 Minuten Radzeit inklusive beider Wechsel bin ich ganz zufrieden, da auch 22 Kilometer zu fahren waren.

Fröhlich auf die Laufstrecke gegangen, aber den einen kurz vor mir (auch noch im Union Trikot) den habe ich einfach nicht bekommen. Ich kam ihm nah, aber ich kam nie wirklich ran. Und kurz vor dem Ziel wurde ich auch noch von einem der beiden anderen überholt. Eine 26er Laufzeit machte es möglich. Da half es auch nicht, dass ich ihm 9 Minuten auf dem Rad eingeschenkt hatte.

Und da war auch wieder jemand mit einem „Letzter“ Leibchen. Was? Wo war denn der andere Freak hin? Später stellte sich heraus, dass er aufgegeben hatte.

So war ich elegant Letzter und dies in einer Zeit von 1:44:44. Die Zeit ist für mich gut, da will ich nicht meckern. Eine längere Radstrecke als in Hamburg und ein welliger Lauf machen halt gut 5 Minuten Unterschied zu Hamburg.

Es bleibt aber dabei: Während laufen und Radfahren absolut geht, ist das Schwimmen die Disziplin, die ich üben muss. Aber der Winter ist lang und kalt. Da sind Schwimmbäder doch eine schöne Umgebung. Ich rede mir das langweilige Kachelzählen nun schön.

Und was nun?

Erstmal wird in Berlin und in Frankfurt der Marathon gerockt. Die ersten langen Läufe sind absolviert und zur Zeit sieht es nach einer wirklich ordentlichen Laufform aus. Ob ich das auch noch nach dem Heldenlauf am Sonntag sage, wird sich zeigen. Eine bessere Formüberprüfung gibt es nicht. Der Lauf fordert ordentlich und haut gut rein. Und wird garantiert ein riesiger Spaß.

Und in Frankfurt fällt dann die 5 Stunden Marke. Ich weiß das genau!

Nächstes Jahr werde ich auf einen Frühjahrsmarathon verzichten. Habe ich mir doch in den Kopf gesetzt auf der Mitteldistanz (1,9 Schwimmen, 90 Rad, 21,1 Laufen) zu starten. Und damit das Ganze nicht zu einfach wird, werde ich das bei der Challenge Kraichgau machen. Mein Bauch sagt: That’s my race und mein Kopf sagt „dann machen wir das halt“.

Herausforderungen sind dazu da diese zu meistern und dies ist natürlich eine starke Herausforderung und ich weiß nicht, ob ich das packe. Alleine das Schwimmen übersteigt meine Fähigkeiten, die ich jetzt habe, stark. Da beißt die Maus keinen Faden ab, da bin ich weit von dem geforderten Leistungsvermögen entfernt. Viel weiter, als ich es z.B. beim Marathon je war. Die Herausforderung ist also das schwimmen in der vorgegebenen Maximalzeit von einer Stunde zu packen.

Alles was danach kommt, ist zwar nicht gerade einfach, aber machbar. Letzte Woche habe ich die Radstrecke mal besichtigt und da wird einiges an Hügeltraining nötig sein, um die zu meistern. Die hat grob 1000 Höhenmeter und damit sie nicht zu einfach wird, hat der Veranstalter an ihr Ende den Schindelberg gesetzt. Man kann hier getrost das L gegen ein R tauschen. Es passt. Zu Beginn rollt man den auch schon mal runter, damit man auch weiß, was man hat. Malerische Landschaft und gut zu rollende Abfahrten lassen mich aber hoffen hier einige Teilnehmer einzusammeln. Nebenbei hat es tierisch Spaß gemacht 106 Kilometer mit dem Rad unterwegs zu sein. Und wenn ich am Ende auf flacher Strecke immer noch 35 km/h treten kann, dann sagt mir das, dass ich mit meiner roten Teufelin diese Herausforderung meistern kann.

Und dann kommt der Lauf. Auch eher wellig angelegt, aber da bin ich in meinem Element und das werde ich schon packen.

Ich werde berichten, es wird allemal lustig und spannend.

PS: Die Kategorie heißt trotzdem weiter „Laufen“. Läuft doch mit dem Sport.

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