Jul 042013
 

Liebe Leser,

da liest man in der Hamburger Morgenpost, dass sich die Business Seats und Logen nicht mehr so gut verkaufen bei unserem Verein. Als Begründung wird dann angeführt, dass sich die Behandlung durch die Steuergesetzgebung verschlechtert habe.

Nun wissen wir natürlich nicht, ob diese Begründung der Feder des MoPo Redakteurs entsprungen ist (der davon ja auch mal einfach keine Ahnung haben muss) oder ob dies der Verein behauptet hat. Fakt ist jedoch: es hat sich in der Steuergesetzgebung seit 2008 nichts geändert, wie alle Fachleute die wir so kennen bestätigen.

Was sich ein bisschen geändert hat ist, dass Finanzämter mehr darauf achten, dass die Besteuerung richtig vorgenommen wird. U.a. muss man als Eingeladener eventuell etwas versteuern. Mit Details verschonen wir euch jetzt lieber.

Kurz: Glaubt solche gegebenen Erklärungen nicht einfach so!

Man kann dann nur danach fragen, welche anderen – lieber nicht genannten – Gründe für den Rückgang beim Verkauf der Sitze verantwortlihc sind. Fehlende Attraktivität der Spiele auf dem grünen Rasen, ist natürlich ein Hauptargument. Sprich: Rahmenbedingungen, die sehr wohl im Einflussbereich des FCSP liegen.

Auch verbieten immer mehr Firmen ihren Angestellten sich zu so etwas einladen zu lassen. Compliance, Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr etc. sind die einschlägigen Stichworte und auch dadurch verlieren Business Seats und Logen an Attraktivität. Gut, dagegen kann man nix machen.

Und wenn eine solche geringere Nachfrage auf unser üppiges Angebot trifft, dann bricht dieses gerne mal stärker ein. Denn die „hmmm… jaaaaa… nicht mehr so attraktiv… aber sonst bekomm ich keine mehr…“ Käufer, die zögerlichen, die bekomm ich nicht mehr.

Es sind nun mal Angebot und Nachfrage, welche im Kapitalismus die Musik spielen. Und ob man sich wirklich einen Gefallen getan hat ein riesiges Angebot über Jahrzehnte festzuschreiben, dies wird sich zeigen. Man kann dies bezweifeln. Und da ist man auch selber schuld und sollte das auch bekennen.

Auch wenn man zweifeln kann, ob man das nun korrigiert bekommt.