Feb 192013
 

oder

Jetzt wird es unangenehm

Vorwort

Liebe Leser, fassen wir es kurz:

Was ist bloß los?

Zum Spiel: Man verliert solche Spiele nicht durch den Schiedsrichter. Manuel Gräfe läuft zwar wie ein Zampano über das Spielfeld und bringt durch sein Verhalten, durch seine unklare Körpersprache und dadurch, dass er Spieler von oben herab behandelt Hektik in ein Spiel, aber wir haben deswegen nicht verloren. Wer seine Art zu pfeifen mit der von z.B. Bibi Steinhauser vergleicht, der wird den Unterschied sehen. Auch Bibi pfeift nicht immer richtig, aber ihre Spielführung ist von einem Lächeln und einer Leichtigkeit geprägt, die Gräfe komplett abgeht. Ob die Karten nun berechtigt sind oder nicht, das können wir nicht abschließend entscheiden. Die gegen Thorandt wohl eher ja, die gegen Mohr eher nicht. Aber das ist jetzt mal die subjektive Einschätzung ohne Fernsehbilder und so.

Wir spielen zu kompliziert, brauchen viel zu viele Möglichkeiten für einen Torabschluss bis wir mal abschließen (Stichwort „bis zum Strafraum“) und stehen in der Abwehr einfach nicht sicher. Das Gegentor war wieder der Marke dämlich.

Jetzt wird es langsam ziemlich bitter nach unten und wir werden uns damit anfreunden müssen, dass wir bis zum letzten Spieltag gegen den Abstieg kämpfen. Ja, Kampf kann man den Jungs nicht absprechen. Und hätte dieser Kampf so schon in Sandhausen stattgefunden, dann hätten wir da zumindest kein Debakel erlebt. Aber es wird nicht einfacher. Nun kommt mit Frankfurt der nächste Aufstiegskandidat, eine Innenverteidigung haben wir nicht mehr und wir benötigen zwingend drei Punkte. Sonst haben wir in Aalen und Dresden zwei Abstiegsendspiele. Ob das so angenehm ist?

Zum Drumherum

Es soll vor und nach dem Spiel auf dem Heiligengeistfeld geknallt haben, aber Details liegen uns nicht vor. Unschön ist es allemal. Und liebe FC Köln Fans, das Verhältnis zwischen den Vereinen ist nicht mehr so gut, dass man sich in voller Montur oder Frakturschriftschals mitten in den Heimblock, am besten noch mittig in die Süd, zu stellen.

Die Stimmung war aus unserer Sicht eher am oberen Rand dessen, was das Millerntor so abliefert. Teilweise nett aggressiv, viele Gesänge, die von der GG laut mitgesungen und/oder gestartet wurden. Das Spiel lieferte natürlich auch viele Vorlagen.

Nach dem Spiel (und nachdem der Schiedsrichter den Platz verlassen hat) stellte sich noch eine Ordnerkette (laut vieler Stimmen teilweise vermummt und mit Protektorenhandschuhen) vor der Süd auf. Dass so etwas nur als Provokation gewertet werden kann und auch gewertet wurde, muss doch eigentlich jedem Verantwortlichen klar sein. Vorallem völlig ohne Grund. Im – nebenbei komplett unsäglichen – Becherwerfen gaben sich GG und Süd nichts und der Schiedsrichter war zu diesem Zeitpunkt vom Platz. Es ist der Ruhe eines Vorsängers und auch einigen anderen Verantwortlichen, welche die Ordner wieder weg schickten, zu verdanken, dass es hier nicht knallte. Aber ohne Anlass möchten wir nie wieder irgendwelche engen Ordnerketten vor unseren eigenen Tribünen sehen!

Verteilung auf der Gegengerade ist noch ein Stichwort: Das lief schon besser, aber die Leute müssen wohl noch lernen, dass man nicht 5 Minuten vor Anpfiff reinkommen und meinen kann, dass man mit einer großen Gruppe einen Platz oberhalb der Mundlöcher bekommt. Das wird sich aber wohl langsam einpendeln, so dass die Ideen von Blocktrennung per Karte hoffentlich nicht umgesetzt werden.

Fertig

Nun müssen wir die Jungs am Freitag gegen Frankfurt zum Sieg brüllen.

Es schrieben bisher noch…

Stpauli.nu kämpft zu sich selbst.

Der Gröni freut sich über gutes Knipslicht

Und GGG spielt mit Karten

Die Überschrift der Woche findet die Metalust

Yorkshire is looking for direction

Das Tödchen war ergebnisegal