Aug 082011
 

oder

Fehleranalyse

Vorwort

Liebe Leser, wenn man keine Probleme hat, dann macht man sich welche, ist ja das Lebensmotto des FC Köln. Zur Zeit mal wieder darin zu bewundern, dass man der Identifikationsfigur die Kapitänsbinde wegnimmt. Ähnliches kann man bei uns in der Diskussion um Fans und Fanverhalten auch immer wieder bewundern. Ich möchte daher mal Folgendes an einem Satz klar stellen, der in Trier gefallen ist: „Bei St. Pauli gibt es eine Fanszene und es gibt ein drumherum.“ Und ich bin Teil der Fanszene. Ganz klar, ganz deutlich und ganz ausdrücklich. Ich fühle mich in dieser Szene wohl und verstehe mich ausdrücklich als (auch mal kritischer) Teil von ihr. Ich vertraue den meisten Leuten, die dort (ehrenamtlich) das heutige St. Pauli erschaffen haben und weiter erschaffen. Nein, sie sind nicht frei von Fehlern und es gibt auch genügend Leute, die ihre Machtpositionen unbedingt nicht verlieren wollen (Kritik), aber es ist immer noch das, was wir haben, das was uns prägt und das, was dies alles möglich gemacht hat und macht. Ich bin Fanszene, ich bin nicht drumherum. Offen und interessiert? Immer. Aber konturlos? Nein! Und auch mit einer eigenen Meinung. Und eher bei den Leuten, die ich persönlich (doppelt unterstreichen) seit Jahren kenne und nicht bei den Leuten, die ich flüchtig aus dem Internet kenne. Ich sage es mal so: Mit wem ich in Essen im Flaschenhagel gestanden habe, dem vertraue ich doch deutlich mehr, als dem, den ich von ein paar Tweets kenne. Und wer etwas bei St. Pauli bewegen will, der muss sich (teilweise auch leider) auf die gegebenen Strukturen einlassen. Wer all diese Strukturen ablehnt, wer Reflexe nur rauskitzeln will, anstatt sie bewusst zu umgehen um der Sache wegen, der mag zwar Recht haben. Aber Recht haben und Recht bekommen, das ist wie Gerechtigkeit und Jura. Das sind zwei verschiedene Dinge. In diesem Sinne: Viva St. Pauli.

So, nun aber zum Spiel gegen Aachen.

Vorhersagen erfüllen

Ich will raus aus Liga 2. Ich will raus aus dieser Liga der nervigen Anstoßzeiten, der Pseudokults und der nervigen Finanzen. Da man in Deutschland den Fußballsport kommerziell gewinnbringend beinah nur noch in Liga 1 betreiben kann, will ich hier nicht bleiben. Anstoßzeiten, wenn man sich schon über montägliche Heimspiele freut, weil es die einzige Anstoßzeit ist, die klar im Freizeitbereich der Mehrheit der Bevölkerung liegt (man entschuldige mir die Diskriminierung aller Schichtarbeiter), dann zeigt es schon, wie absurd diese Fernsehgeilheit geworden ist. Hier sollte der FC mal sich an die Speerspitze der Bewegung stellen und sich weigern, überhaupt von diesen Scheißsendern übertragen zu werden.

Also wieder um 13 Uhr Feierabend gemacht, damit man überhaupt noch was soziales machen kann an einem solchen Spieltag. Ja, für mich ist Fußball auch Freunde treffen, rumalbern, prollig sein, auch mal politisch unkorrekt zu sein. „Sometimes antisocial, always antifascist“ sage ich nur. Oder wie stand es so schön im OutofControl: „Tigers ist prollen gegen die Gesamtscheiße“. Das ist so richtig, das möchte ich mir am liebsten tätowieren. Ja, ich will leben, lachen, doof sein, unkorrekt sein, schreien und so weiter. Genauso wie ich politisch, selbstkritisch und allgemein kritisch sein will.

Und so waren wir in trauter Runde im Hin & Veg. Menschen, mit denen ich schon gemeinsam in Dresden war, mit denen ich gemeinsam schon in Bussen durch das ganze Land gefahren bin und von denen ich weiß, wie sie ticken. Ich zitiere hier mal ein Lied von New Model Army:

Give me some place that I can go, where I don’t have to justify myself.

Ja, diese Menschen sind so ein Platz. Ich muss mich da nicht rechtfertigen, ich kann ich selbst sein und jeder weiß, dass ich auf der richtigen Seite der Macht stehe. Und das ist für mich St. Pauli.

Für mich ist St. Pauli, dass ich in den Fanladen gehe, von Leuten gegrüßt werde, die ich immer noch nicht mit Namen kenne, einfach, weil wir beide wissen, dass wir uns Freitag Abend in Bochum wiedersehen werden, weil wir wissen, dass wir beide dazu gehören, egal ob wir gleich oder unterschiedlich sind. Das ist St. Pauli.

Für mich ist St. Pauli, dass den Fanräumeschleppern (Helden des Alltages!) immer geholfen wird und jeder sich freut, sie zu sehen. Das ist St. Pauli. Das ist Familie.

Ich habe am Stadion einfach mal rumgegammelt, denn die Zeit war schon wieder knapp bemessen und die ganzen lieben Menschen, die von außerhalb angereist kommen, die verpasst man aufgrund der knappen Zeit (SPM) oder sieht sie nur kurz (HoTo). Wen interessiert bitte da der Fußball auf dem Rasen?

St. Pauli ist so wenig Fußball, wie es nur sein kann. Ja, ich will pöbeln auf den Rängen, ich achte da nicht auf die 1.000 % Korrektheit und ein Schiedsrichter bekommt auch mal eine an sich strafbare Beleidigung an den Kopf. Wer Fußball anders erleben will, der gehe bitte zum Handball. Fußball muss dreckig bleiben und spätestens, wenn ich mich nicht mehr über so absurde Schiedsrichterleistungen wie die am Freitag aufregen darf, ohne eine PC-Diskussion zu führen, dann ist es nicht mehr meines. Denn diese Leistung war zwar unparteiisch im besten Sinne, sie grenzte aber an das Absurde, an das Surreale. Wie verbogene Uhren bei Dali (nicht zitierfähig, oder?), so ungefähr pfiff dieser Schiedsrichter. Da wird Kalla so umgetreten, dass er mindestens ein Spiel ausfällt. Und was bekommt der Übeltäter? Gelb! Bis dahin war der Stiepermann der beste Aachener, jetzt stoppt ihn Kalla einmal und er begeht ein brutalstes Frustfoul. Und bekommt Gelb. Nun kann man das ja noch als gespielten Witz sehen, aber dann haut Stiepermann noch einen im Mittelfeld um, geht schon von alleine vom Platz und der Schiri holt ihn zurück für die Ermahnung. Ja, Hallo geht es noch? Die Flüche von mir waren jetzt nicht wirklich mehr druckreif. Ein paar Minuten später wird ein Aachener für eine Lächerlichkeit im Mittelfeld vom Platz gestellt. Ebenso der Elfmeter, den man ehrlich gesagt nicht geben kann und eine weitere Reihe von mehr als komischen Entscheidungen machten die ganze Leistung mehr als absurd. (Und da sieht man am Montag Bibi über den Platz traben und weint, weil da weiß man: Hansa – Bochum => gute Schiedsrichterleistung.)

Oh, ich greife vor, denn eigentlich stehe ich erstmal bei meinen usual Hackfressen an meinem Wellenbrecher. Ja, Familie, das hat was von Familie. 20 Jahre, die gleichen Gesichter, hier muss ich mich nicht rechtfertigen. Außer bei meiner Schwester, der ich – mal wieder – das Ohr abgebrüllt habe. Aber das kann sie ab. Mir graut vor der neuen Gegengerade. Nein, ich will niemand Neues. Nein, ich will kein „jetzt brüll doch nicht so rum“, die Leute habe ich über die Jahre alle erzogen oder sie sind weggezogen. Ja, egoistisch, intolerant, etc. Wir gehen immer mehr in die Richtung uns am Ende der Saison alle unsere Leute zu greifen und dann wieder genauso zu stehen wie jetzt. Da habe ich lieber die Frau, die sich immer über die Fahnen aufregt neben mir, als irgendjemand Neues. Ja, das ist intolerant. Intolerant, weil ich so sein kann, wie ich möchte.

Noch mal zurück. Der Verein kontrolliert nun, dass Mitgliederdauerkarten auch nur von Mitgliedern genutzt werden. Herzlichen Glückwunsch lieber Verein, mal wieder werden die treusten der Treusten verarscht. Mal wieder die, die pro Jahr 120 Euro (vollkommen überteuert nebenbei, wenn man bedenkt, dass der Lokalrivale ungefähr die Hälfte kostet) in den Kreislauf St. Pauli pumpen. Ja, es geht um die gefährliche Summe von ca. 70 Cent pro Spiel und Differenz zur vollen Dauerkarte. Ja, war wichtig, lieber Verein. Ganz ehrlich: Ganz freche Abzocke, ganz freche Nummer. Denn hier wird – anders als bei sozialen Ermäßigungen – die Ermäßigung erkauft. Und man komme mir jetzt bitte nicht mit den unzähligen Leuten, die natürlich nur einmal pro Jahr eintreten, um eine Mitgliederdauerkarte zu bekommen. Glaubt ihr doch selber nicht. Ganz ehrlich: Hoffentlich nach der JHV Geschichte. Für die freie Übertragbarkeit von Mitgliederdauerkarten auch an Nichtmitglieder! Es bleiben dann immer noch netto über 100 Euro im Verein. Aber da bei diesem Verein (wie in so vielen Vereinen) das Prinzip gilt, dass man treue Kunden verarscht und einmal Kunden umwirbt, muss man sich über solche lächerlichen Praktiken nicht mehr wundern. Wie sagte jemand so schön: Wird im Fanshop auch kontrolliert, ob ich meinen ermäßigt gekauften Schal nicht weiter verschenke?

Zurück zum Wellenbrecher: Hier ist ebenso Platz für unsere Fanräumeaktivsten, der dann im Pöbeln die Überschrift prägt (und bei dem kein Standard etwas einbringt), wie für einen heimatlosen Twitterer, der mal eine Karte geliehen hat. Und wer mal eine Auszeit macht, wird nach Rückkehr wieder ins Herz geschlossen. Egal ob er freiwillig mal weg bleibt oder unbedingt nach Kanada musste. Und er wird sowieso immer vermisst.

Hells Bells, der Rücken kribbelt, die moderne Liveübertragung per Handy gesichert, Ticker per SMS geht leider nicht mehr, scheiß Smartphones. So muss die arbeitende Bevölkerung bis nach dem Spiel warten. Scheiße genug. Die Gänsehaut wird verstärkt, als die Schweigeminute kommt, die Schweigeminute, die niemand erleben wollte. Harald Stender wird verabschiedet. Beide Mannschaften stellen sich am Mittelkreis auf (schön nebenbei, dass das seit einiger Zeit auch in Deutschland so gehandhabt wird, besser als das frühere irgendwo rumstehen) und es ist mucksmäuschen still. Außer dem Idiot, der unbedingt da rein brüllen musste. Wenn ich neben dem gestanden hätte, säße ich nun wegen schwerster Körperverletzung im Knast. Danach explodiert das Stadion in einem lauten Aux Armes.

Sitze und Stehränge sind leer. Zu früh im Jahr, zu viele Karten noch im Urlaub. Elektronisches Einlasssystem? Tauschbörse im Internet? Überfällig, gute Modernisierung, wenn man eines beachtet: Unser Verein, unsere Regeln! Das klingt selbstverständlich, ist es aber leider nicht. Wir sind der Verein gilt nur dann, wenn die schweigende Mehrheit (LOL) endlich mal ihren Arsch hochbekommen würde und endlich mal mitarbeiten würde und nicht nur immer alles ablehnen würde, weil es in der Bildzeitung doch anders stand.

Das Spiel beginnt, unsere Jungs haben die Hosen voll. Anders kann man es nicht sagen. Spielerisch läuft 90 Minuten nix. Daher und nur deswegen ist ein Spieler wie Takyi auch vollkommen fehl am Platze. Charles braucht ein zwei gute Dinger, dann flutscht das. Aber in so einem Hektikspiel, da steht er schnell falsch und ist überfordert. Ich mag ihn trotzdem. So eine kleine Diva passt doch auch zu uns. Worüber soll man sich sonst aufregen? Und wer sonst bei uns hat so einen schönen Fuß? Und passt mal auf, Charles wird noch richtig wichtig für uns diese Saison.

Spielerisch läuft nix? Aber die Jungs haben das Messer gezückt und es blitzt zwischen den Zähnen. Das ist endlich wieder St. Pauli. Das ist nicht mehr das Stanislawskische „Wir wollen alles spielerisch lösen“. Nix dagegen, aber wenn man keinen Plan B oder sollte ich eher sagen Plan L habe, dann klappt das nicht. Plan Laufen funktioniert eben auch mal. Die Jungs kämpfen sich rein. Sobiech gewinnt an Sicherheit, Kalla fightet gegen Stiepermann und irgendwann hat er ihn, nimmt ihn den Ball ab, nimmt ihn noch mal den Ball ab und wird umgetreten.

Unzulänglichkeiten häufen sich auf dem Platz und das Spiel wirkt wie im Zirkus, wo sich zwei jonglierende Clowns die Bälle so zuwerfen, dass es unbeholfen aussieht und doch gekonnt ist. Nur ist das hier ein Spiel zur Unterhaltung? Klar! Unterhaltsam, aufregend, lustig und damit Unterhaltung im besten Sinne war dieses Spiel. Boller versucht den No-Look Befreiungsschlag und ein Aachener bedankt sich mit einem sehr sehenswerten Tor. Bei uns fliegt ein langer Pass auf Kruse, dessen Gegenspieler „Nimm du ihn, ich habe ihn sicher“ mit sich selbst spielt und so kann er den Ausgleich erzielen. Vorher hat Sebastian Schachten aber noch seinen großen Auftritt im kunstvoll daneben schießen.

Wie es sich in einer guten Gala gehört, gibt es auch Überraschungsmomente. Foul? Oder nicht? Elfmeter! Und während sich alle sicher sind, dass Brunsi wie in den ganzen letzten fünf Jahren flach links unten (vom Schützen aus gesehen) schießt, denkt sich Brunsi „Arschlecken“ und ballert den Ball in die Mitte.

Halbzeit zwei. Viel Krampf, viel Kampf. So will ich St. Pauli. An der Linie mimt Hyballa den Raubtierdompteur und hätte ihn nicht der Käfig Coachingzone gebremst, dann wäre der von Zaun zu Zaun gelaufen. Bei einer jungen Mannschaft und einem jungen Trainer finde ich das cool. Seine Aachener versuchten auch alles, aber wenn du Scheiße an den Hacken hast, dann hast du Scheiße an den Hacken (alte Weisheit) und wäre dieses Spiel letzte Saison bei uns noch unentschieden ausgegangen, so werden diese Saison die Aachener nicht belohnt.

Bei uns tritt noch mal kurz der Clown in Form von Saglik auf und ballert den Ball kunstvoll, elegant und doch zum lachen an die Latte. Dann aber zaubert Saglik in dieser Zaubernummer endlich mal Übersicht aus dem Hut (das fehlte in allen vorherigen Kontern, weil es durch einen Zauber versteckt war), ein schöner Pass auf Kruse und der heutige Zirkusdirektor beendet die Vorstellung mit einem 3-1.

Das Publikum jubelt, das Publikum geht gut unterhalten nach Hause und wird in 14 Tagen wieder kommen, wenn der Zirkus zum nächsten Gastspiel in der Stadt ist. Trotzdem sieht der Kritiker noch Verbesserungsbedarf, denn unser Ensemble hat doch Lücken zwischen den Trapezkünstlern in der Sturmhöhe und der Elefantendressur in der Abwehr. Und unser Polizist vom Dienst war angeschlagen und auch nicht in Topform, so dass in seinem Ermittlungsgebiet sich immer wieder Lücken auftaten, sich Schachten von der gekonnten Pferdedressur lösen musste, reinrücken musste, alles verschieben musste und plötzlich auf Kallas Seite das Rennpferd durchging. Da müssen die Trapezkünstler besser nach hinten verschieben, dann kann Kalla auch das Rennpferd Stiepermann besser dressieren.

Der Vorhang wird geschlossen und nun das Publikum rauscht in die Nacht. Ich will nun lachen, ich will hippelig-freudige Menschen sehen, ich will pöbeln, ich will albern sein, nein sorry, nun ist nicht der Moment um über politische Ansichten zu diskutieren oder eine Diskussion führen, morgen wieder ja, aber nun will ich berauscht sein. Und dies ohne Alkohol. Ja, unbeschwert leben will ich. Ich will romantisch sein und wenn eine Dame vom Heiraten spricht, als ob es einkaufen wäre, aber dabei die Augen ein „verdammt nochmal ich bin richtig verliebt und freu mich drauf“ ausstrahlen, dann macht das bei mir #hach. Und wenn ich dann noch meine Nachbarn nach Hause fahre und merke: Mensch, lange nicht gesehen und doch gleich wieder verstanden, dann weiß ich: St. Pauli, das ist Heimat.

Hmm, aber irgendwie wäre ein Bier doch nicht schlecht, oder? Und so kaufe ich ein Bier an der Tankstelle, setze mich in die Nacht, höre meine Nachbarn kichern oder auch leise reden, höre Schritte und will eigentlich mitten in der Nacht AUX ARMES brüllen. Zu den Waffen, St. Pauli und Tiocfaidh ár lá!

  9 Responses to “Ist der Ball zu schnell, bist du zu langsam”

  1. Wow, hammer-schön geschrieben 🙂

  2. Ich bin auch berauscht – vom Lesen! Toll geschrieben! Und, ja: #hach !

  3. […] jedoch 2 Euro kostet, nunja, nennen wir das mal “Business as usual”. Ich kann mich dem magischer-fc blog nur anschließen, und meinen ausdrücklichen Wunsch äußern, dass wir als Mitglieder, diesen […]

  4. Hmmm…sach ma Norbert, wer hat den diesen Gastartikel geschrieben?
    Für deine Verhältnisse kommen zu häufig die Begriffe „politisch unkorrekt“ und „gefährliche Körperverletzung“ drin vor 😉

    Gruß

  5. Merci

  6. das klingt verdammt nach nrsa!
    danke!

  7. #hach
    Das war magisch!
    In vielen Deiner Texte kratzt Du das an, was Du hier voll raus gelassen hast (imo.)!

    Love you, Norbert! Ich will Dir heiraten! 😉

  8. […] Ist der Ball zu schnell, bist du zu langsam […]

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