Jun 142011
 

 

oder

Klinkum Eilbek (S-Bahn Friedrichsberg) – U Bahn Berne und zurück

Vorwort

Liebe Leser, ich hatte euch mehr Laufinhalt versprochen und dieser soll nun auch kommen. In loser Reihenfolge stelle ich euch Laufstrecken vor. Dabei lasse ich Klassiker in Hamburg wie die Außenalsterrunde außen vor, die kennt jeder, die muss ich nicht beschreiben. Beginnen tun wir heute mit einer Strecke, die ich gestern in 2:18 mit meinem Schwesterherzchen gelaufen bin.

Die Daten

Nach meiner Forerunner 305 19,96 km. Wir haben 2:18 gebraucht. Die Strecke ist unbeleuchtet, es fällt aber laut meiner Schwester viel Streulicht im Winter auf die Wege. Beginnen tut man in der Straße Eilbektal. Man parkt am besten auf der rechten Seite an der Straße direkt nachdem man unter der S-Bahn Brücke durch ist. Nachteil: Sonnenparkplatz und die Straße Eilbektal ist eine Einbahnstraße in Richtung Außenalster. Genügend Parkplätze sind aber zumindest an einem Sonntagmorgen vorhanden.

Auf der linken Seite (in Fahrtrichtung ist ein kleiner Einstieg in das Grün. Dann ist man direkt an der Wandse und folgt dieser in Richtung Osten. Ich habe leider keine Gpsies Strecke (bescheuerter Name, großartige Seite) gefunden, die unserer genau entspricht, aber diese hier stößt auf Höhe Mühlenteich dazu. Ich versuche mal meine GPS Daten heute Abend dazu zu veröffentlichen, ich garantiere aber nicht, dass das klappt. Wenn, dann schreibe ich das genau hier: Und zwar ab jetzt und genau unter diesem Link!

Nun folgt man erstmal der Wandse. Am Ring 2 muss man kurz durch die Unterführung und leider muss man doch so ein zwei Straßen queren. Es geht die ganze Zeit ganz zart bergauf. Vielleicht ist das auch nur gefühlt, ich habe es nicht nachgeprüft. Nachdem man die Wendemutstraße gequert hat, gibt es auch was für die Nase, da ist nämlich ein Hefeproduktionsbetrieb. Den man aber nicht sieht, denn eigentlich sieht man nur grün und das sehr hübsch. Aber riechen tut man ihn. Man umläuft dann den Holzmühlenteich (kann man beidseitig) und weiter geht es an der Wandse. Im Eichtalpark (sehr lauschig) läuft man gerade durch, die Wandse macht hier einen ordentlichen Bogen. Am Ende des Eichtalparks trifft man sie aber wieder. Und man trifft auf den Sportplatz Hinschenfelde, Heimat von Concordia und dem TSV Wandsetal. Sieht nett aus der Ground. Und das erstaunliche ist: Er fehlt mir, ich habe da noch nie ein Fußballspiel gesehen. Muss ich dringend mal ändern. Wobei ich das Mariental einfach liebte und mir so schwer tue bei dem Gedanken, dass Cordi jetzt hier spielt.

Wir laufen aber weiter, kreuzen die Ölmühlenstraße und können nun in dem kleinen Park, der sich anschließt mehrere Wege nehmen. Wichtig ist, dass man am Nordmarkteich heraus kommt und dann wieder der Wandse folgt. Wir kreuzen die Nordmarkstraße und nun kommt das Naturbad Ostende. Wir lassen das nun rechts liegen und nun müssen wir ein bisschen aufpassen. Wenn man weiter der Wandse folgt (wie es der oben verlinkte Gpsies Kurs macht), dann kommt man in Richtung Rahlstedt. Mag auch sehr schön sein, aber wir haben hier die Wandse verlassen und haben uns mit der Berner Au in Richtung Kupferteich (wie viele gibt es davon eigentlich in Hamburg?) durchgeschlagen. Das ganze scheint eher ein Geheimtip zu sein, denn eigentlich alle Gpsies Runden gehen weiter im Wandsetal. Die Pace bis hierhin nebenbei gut über 7:00, so irgendwo zwischen 7:05 und 7:10, je nachdem. Wie schon gesagt, es ging ständig gefühlt aufwärts. Den Wind hatten wir aber im Rücken.

Wir aber liefen nach dem Kupferteich über den Pulverhofsweg und in die Kleingartenvereine, die dort sind. Nach dem Rahlstedter Weg kommt man wieder in einen kleinen Park, in dem auch der SC Condor seine Heimat hat. Den Ground kenne ich und ich kann nur den Kuchen empfehlen. Da dieser Stand aber trotz des stattfindenden Kinderpfingstturnieres geschlossen hatte, machten wir ohne Pause weiter. Nun geht es eigentlich sehr gerade in Richtung Norden und dann wieder in Richtung Nordosten. Orientieren kann man sich nun an der U-Bahn Strecke, mit der man ab der Station Farmsen nun parallel läuft. Diese aber immer links von sich hat.

Wir biegen in die Zielgerade ein: Die Straße „Am Krill“ wird nun durchlaufen und dann die Bekassinenau gekreuzt. Hier trifft man dann wohl oder übel auf Zivilisation und ihren Müll. Gerade an einem Montagmorgen, wenn der Montag ein blinder Sonntag ist.

Unser Laufwetter war sehr schwül und warm, so dass wir in Berne nach ziemlich genau 10 km einen Verpflegungsstop einlegten. Die Uhr zeigte eine Pace von 7:08. Im Bahnhof gibt es sowohl einen Kiosk, als auch einen Bäcker. Wir begnügten uns mit viel Wasser und ein bisschen Cola, letzteres mehr für unsere Koffeinsucht, denn für die Kohlenhydrate. Ich persönlich bin ein Saufaus und komme bei einer solchen Strecke und Temperaturen von ca. 20 Grad nicht mit den mitgeführten 0,75 Litern aus. Aber da ist jeder Läufer anders.

Nun geht es grob die gleiche Strecke zurück. Und plötzlich geht es gefühlt bergab. Man kann in den Parks sehr viele alternative Strecken nehmen, so dass man nicht genau die gleiche Strecke zurück laufen muss. Das es nicht nur gefühlt bergab gehen muss, sondern anscheinend auch wirklich, zeigt, dass meine Uhr am Ende eine Pace von 6:57 auswarf. Und dies obwohl die jetzt aufkommende Hitze ein zwei Tempodrosselungen verlangte. Ich war da auch sehr vorsichtig, weil ich nicht wusste, welche Form ich hatte. Am Ende war aber noch genügend Kraft für einen symbolischen Endspurt.

Das Feeling und das Fazit

Die Strecke ist schön. Die meiste Zeit befindet man sich in einem grünen Streifen, einige Stellen sind sehr eng und schlecht einzusehen (gerade zu Beginn und in den Kleingärten), hier ist gegenseitige Rücksicht gefragt. Die Jogger auf der Strecke grüßen zum größten Teil. Negativ ist natürlich, dass man einige Straßen kreuzen muss, aber das muss man meistens, wenn man eine so lange Strecke laufen will. Durch die immer wieder gegebene Möglichkeit durch die kleinen Parks eine andere Strecke zu nehmen, wird das ganze auch nicht zu langweilig. Mal ganz davon ab, dass wir natürlich am sabbeln waren.

Von der U-Bahn Berne könnte man die Strecke noch über die Ringstraße und den Meiendorfer Weg in den Volksdorfer Wald verlängern und dort in einer Schleife wenden. Dann werden das am Ende so ca. 30 km. Eine weitere Möglichkeit zu verpflegen ergäbe sich dann an der U-Bahn Station Meiendorfer Weg.

Psychologisch ist die Strecke für einen langen Lauf sehr gut geeignet, weil sie eben zu Beginn aufwärts und dann auf dem Rückweg leicht abwärts geht. Ich denke, dass ich auch mal die beschriebene Verlängerung diesen Sommer laufen werde.

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