Jun 202011
 

Hohenbuchen – Wellingsbüttel

Vorwort

Ich habe mal auf dieser Seite einen neuen Bereich geschaffen. Und zwar den Bereich „Laufen“. Der Bereich „Berichte“ soll damit ein bisschen entlastet werden und eine inhaltliche Trennung geschaffen werden, denn nicht jeden Fußballfan interessiert das laufen und nicht jeden Läufer der Fußball.

Die Daten

Nach meiner Garmin waren es 9,46 km. Ich habe beim Lauf 1:10 gebraucht, weil das ein sehr langsamer von einem harten Wochenende mit 1200 km Autofahren und einer Hochzeitsfeier geprägter Lauf war. Die Strecke ist unbeleuchtet und führt teilweise durch dunklen Wald, so dass sie auch für Dämmerläufe nicht geeignet ist. Einstiegspunkt unserer Laufstrecke ist die Straße Kupferhammer. Da kann man auch parken. Der Parkplatz ist jedoch sehr beliebt, weil dort auch das Restaurant Storcks ist. Falls man dort keinen Platz findet, dann kann man auch beim AWO Kindergarten Hohenbuchen parken. Wer mit dem ÖPNV anreist, kann bis zur Haltestelle Maike-Harder-Weg fahren. Das ist der 276er. Hier die auf gpsies.de gelegte Strecke.

Die Strecke an sich ist Teil der wundervollen Laufstrecke Lehmsahl Mellingstedt bis Ohlsdorf. Auf dieser Strecke trifft der Alsterwanderweg auf ca. 14 km nicht auf eine Straße, sondern bewegt sich mit der Alster in ihrem durch eine Endmöräne geformten Tal. Von einem Flusstal unterscheidet es sich dadurch, dass es breiter ist und nicht steil. Jetzt habt ihr was zu gucken und nachzudenken, wenn ihr die Strecke lauft. Auf diesem Abschnitt findet auch der wundervolle Lauf durchs schöne Alstertal statt und wir laufen heute einen Teil dieses Laufes nur sozusagen von der anderen Seite.

Ich werde euch irgendwann auch noch mal die 15 und 20 km Variante als Beitrag bringen, ich finde es lohnt sich diese aber noch einmal gesondert aufzuschreiben.

Am Kupferhammer überquert man nun also die Straße und findet einen kleinen Weg, der über eine Brücke startet und sich dann direkt teilt, wir laufen nach rechts und hinter ein paar kleinen Häusern längs. Wir kreuzen nach ca. 500m einen Kopfsteinpflasterweg, das ist die Zufahrt zum AWO Kindergarten Hohenbuchen, den ich nur empfehlen kann. Da bin ich nämlich vor 32 Jahren hingegangen.

Und damit hätten wir auch sämtlichen Kontakt mit Autoverkehr hinter uns. Bei der nächsten Kreuzung drehen wir nach links und laufen durch den Hohenbuchenpark. Links von uns liegt die KiTa, die in einem hübschen Haus untergebracht worden ist. Wir laufen über die Freifläche (im Winter beliebte Rodelstrecke) und verschwinden wieder im Wald. Bei der dritten Möglichkeit rechts laufen wir eine steile Rampe herunter und treffen dann auf die Alster, dann nach links und nun kann man bis zum Wendepunkt den gelben Pfeilen an den Bäumen. Diese markieren den Alsterwanderweg und sind meistens auch mit Buchstaben gekennzeichnet, die zeigen in welche Richtung man sich bewegt. In unserem Fall ist das meistens das „O“ für Ohlsdorf, am Anfang teilweise noch das „P“ für Poppenbüttel. Leider sind die Pfeile teilweise lange nicht nachgezeichnet worden und daher schwer zu sehen. Daher folgende Hilfskrücke: Immer dem Fluss folgen und den Weg nehmen, der bei ihm bleibt. Das klappt auch. Auf dem gleichen Weg ist seit neustem auch so ein Pilgerweg ausgeschildert. Die Schilder gehen parallel. Würde man nebenbei hier nach links laufen, würde man in Richtung Duvenstedt laufen, eigentlich landschaftlich auch sehr schön, aber sehr wellig und teilweise mit Treppen unterbrochen, so dass nie ein wirklicher Laufrhythmus entsteht. Ich nenne diese Strecke die „Achterbahn“ und laufe sie nur für eine eigen Art der Intervalle.

Wir laufen aber in Richtung Ohlsdorf. Nach ca. 2 km überqueren wir zum ersten Mal den Fluss, eine Sache, die man sehr häufig auf dieser Strecke macht. Dadurch wird die Strecke auch sehr wellig, was sie anspruchsvoll und intensiv macht. Aber das macht Trainingsstrecken ja aus. Gleich hinter der Brücke wird es etwas matschig, der Weg teilt sich, wir wollen nach rechts. Eine kleine Steigung und man hat einen schönen Blick auf den See vor der Poppenbütteler Schleuse und der Burg Henneberg. Mal wieder Geschichte gefällig? Die ganze Burg ist nur Spielzeug und ist von der Familie Henneberg nachgebaut worden.

Wir laufen aber weiter, lassen die Poppenbütteler Schleuse rechts liegen und überqueren die nächste Brücke. Der Weg teilt sich. Nach links ginge es jetzt in Richtung Alstertal Einkaufs Zentrum, im Poppenbütteler Volksmund auch Ätz genannt. Und das passt auch als Beschreibung. Weg von dem Konsumtempel nehmen wir den weg nach rechts. Es geht unter einer Brücke hindurch, die dunkel ist und bei Hochwasser der Alster auch mal überflutet. Wir unterlaufen gerade den Ring 3, den Saseler Damm und die Bäckerbrücke. Wenn man direkt nach der Brücke links abbiegt kommt man nebenbei zur S-Bahn Poppenbüttel. Natürlich kann man auch hier in die Strecke einsteigen, dann würde man aber 3 km verschenken.

Wir laufen weiter, der Fluss entfernt sich ein bisschen, wir laufen über eine Wiese und kommen zur nächsten Flusskreuzung mit dem Weg. So ist das noch ganz einfach, aber auf dem Rückweg ist diese kurze giftige Steigung der einen Brückenseite echt mies. Am Ende der Freifläche teilt sich der Weg, wir gehen nach links. Nun geht es mal wieder bergauf und bergab. Leider ist der Weg hier teilweise etwas sehr schräg, was ich mit meinen Füssen jedesmal beim durchlaufen merke. Ach ja: Entgegenkommende Läufer bitte grüßen, das gehört sich hier so. 😉

Auf der gpsies Karte seht ihr jetzt einen gelaufenen Kringel (okay, der ist sehr klein, da wo die Straße Grevenau ist und man hart nach links biegt). Wenn ihr hier wenden würdet und genau die gleiche Strecke zurück laufen würdet, dann hättet ihr genau 8 km. Die Stelle ist sowieso verwirrend. Man muss links über die Brücke und direkt nach der Brücke nach rechts. Hier stehen ungefähr jedes mal, wenn ich hier laufe Leute und suchen den richtigen Weg. Und natürlich sind genau hier die gelben Pfeile sehr versteckt. Links von uns ist nun ein Steilhang, der sieht sehr imposant aus, häufig toben Kinder hier. Es geht wieder über eine kleine Holzbrücke und der Weg gabelt sich. Hier könnt ihr beide Alternativen nehmen, es geht einmal „oben herum“, einmal „unten herum“. Beides ist mit einer Steigung verbunden. Ich bin hin unten herum gelaufen, zurück oben herum. Die Wege laufen wieder zusammen und hier kommt eine sehr schöne Waldpassage. Meine Lieblingsstelle. Zu Beginn geht hinter euch links ein Weg den Hügel hoch, wer Bergsprints mag: Perfekter Weg dafür.

Am Ende des geraden Weges gabelt es sich, wir müssen nach rechts, dann nach halblinks, dann nach rechts. Nicht den Fluss queren, dann verlasst ihr das Alstertal. Wenn man am Ende geradeaus läuft, ist es nicht schlimm. Wieder oben oder unten herum. Ich bin so gewendet.

Und dann seht ihr oben links das Torhaus. Sehr hübsches Gebäude. Für die Romantiker unter euch: Hier kann man heiraten. Hier kann man die Strecke auch verlassen und würde S-Bahn Wellingsbüttel raus kommen. Ich bin knapp vor dem Torhaus gewendet, man kann aber auch ein kleines Stück weiterlaufen, dann links und durch das Torhaus wenden.

Nun geht es die gleiche Strecke zurück und weil ich keine Lust mehr hatte, habe ich ein bisschen abgekürzt. Aber würde man genauso zurück laufen, wären es ca. 10,3 km.

Feeling und Fazit

Die Strecke ist anspruchsvoll und wellig. Sie ist landschaftlich das non plus ultra. Wie jede Hin- und zurück Strecke ist das ihr Nachteil. Gerade auf dem Rückweg gibt es einige giftige kurze Steigungen, die einem auf dem Hinweg nicht auffallen. Ein weiterer Nachteil: Bei gutem Wetter ist der Weg sehr gefüllt mit Wanderern, Radfahrern, Hundebesitzern und Walkern. Viele nehmen gegenseitig Rücksicht, einige leider nicht. Erst wenn man weiter laufen würde, würde es etwas unbelebter werden.

Ich bin diese Strecke schon 1 Millionen mal gelaufen, sie ist trotzdem immer wieder schön.

Jun 202011
 

oder

Der irgendwie Unvollendete

Ein offener, fiktiver Brief

Lieber Michael,

nun bist du nicht mehr Nationalspieler. Und irgendwie endet ein weiterer Teil deiner Karriere unvollendet nach 98 Länderspielen. 98 Länderspiele ist eine extrem undankbare Zahl. Denn erneut verpasst du einen Meilenstein ganz knapp. 100 Länderspiele in der deutschen Nationalmannschaft machen einen Spieler unsterblich. Er ist auf Jahrzehnte in aller Munde und gehört zu einem exklusiven Kreis, dem zur Zeit nur 8 Spieler angehören. Und da gehörst du eigentlich hin, Michael.

Über deine Fähigkeiten und deine Nichtfähigkeiten ist viel geschrieben worden in den ganzen Jahren und Kritiker haben dich immer wieder darauf reduziert, dass du kopfballstark bist und einen sehr guten Abschluss hast (nebenbei beidfüssig). Klar, kann man einen Spieler drauf reduzieren, aber ich glaube ungefähr 18 Bundesligatrainer hätten gerne einen Mittelfeldspieler, der diese beiden Fähigkeiten in Perfektion hat und beidfüssig ist. Und läuferisch hat dir in deiner Karriere sowieso nie jemand was vorgemacht. Nein, es gibt bessere Techniker, es gibt größere Leader, auch Leute, die ein Spiel besser dirigieren können, aber hey, nicht einmal Messi kann alles. Die Kombination deiner Fähigkeiten machen dich alleine zu einem Weltklassespieler.

Trotzdem wirst du am Ende deiner Karriere bei keinem Verein die 13 aufgehängt bekommen. Kein Verein wird dich als ewigen Held führen und auch in der Nationalmannschaft gehörst du eben nicht zu diesem Kreis der jetzt 8 Spieler. Aber Schweinsteiger, Podolski und Lahm werden es bald tun. Und das ist gemein.

Du bist häufig gewechselt, etwas, was ich immer für falsch halte, weil ich immer denke, man sollte in seiner Fußballerkarriere irgendwann mal sesshaft werden, aber das ist meine persönliche Meinung, du hast das anders gesehen. Du hast viele Titel gewonnen, bist in England und in Deutschland Meister geworden und viele andere Titel errungen. Nur der große Titel, der internationale Titel, der fehlt. Das geht vielen großen Fußballern so, insoweit ist das eigentlich nicht weiter tragisch, aber wenn man wie du in insgesamt vier großen Finals gestanden hat (ich zähle 2002 trotz der Sperre mal mit) und dann doch immer wieder den Pokal nur in den Händen des Gegners gesehen hat, dann ist das bei einem so großen Spieler einfach nur brutal und prägend. Und wenn man dann noch erinnert, wie Chelsea den Champions League Titel 2008 verloren hat, dann weiß man, dass sich der Fußballgott anscheinend gegen dich verschworen hat. Ich glaube, du wusstest in diesem Moment, dass diese Chance nie wieder kommen wird. Das Gemeine dabei, das verlinkte Foto ist für mich immer noch eines der besten Sportfotos ever.

Daher wird immer von dir als ewiger Zweiter oder als Unvollendeter gesprochen und leider stimmt es. Da helfen die großartigen Spiele, die Titel, das alles hilft nicht. Nah dran und dann doch nicht, das prägt deine Karriere. 98 Länderspiele sind eben nicht 100. Vizeweltmeister, Vizeeuropameister und Vize-Champions League Sieger haben eben alle dieses gemeine „Vize“ davor.

Und nun dieses Tamtam um deinen Abschied in der Nationalelf. Irgendwie ist das auch mies. Der Nationalmannschaftskapitän wird nicht nur in Deutschland, aber gerade auch dort, komplett überhöht. Und daher können Kapitäne nur sehr schwer angemessen aus der Nationalelf verabschiedet werden. Sie werden meistens unwürdig abgesägt, auch weil die meisten nicht merken, dass sie zwar noch ein guter Spieler, aber eben nicht mehr der Leader sind. Ich behaupte mal, wenn du nicht Kapitän gewesen wärst, sondern nur ein „normaler“ Spieler, dann wärst du schon lange wieder berufen worden, wenn auch vielleicht nur als „Ergänzungsspieler“, denn das der Nationalelf ein erfahrener kampferprobter Spieler ab und zumal gut tun könnte, das wird niemand abstreiten. Aber als Kapitän hat man diesen Alles oder Nichts Anspruch. Und alles, nein so dominant bist du auf deiner Position nicht mehr. Insgeheim wirst auch du sehen, dass Schweinsteiger und Khedira einen Klasse Job auf deiner Position machen. Und nur als Ergänzungsspieler? Du würdest es vielleicht akzeptieren, aber sowohl Jogi, als auch du wissen, welche mediale Aufregung dies geben würde.

Ich weiß nicht, wer lügt, ich weiß nicht, was du mit Jogi besprochen hast. Aber dieses Kommunizieren über Pressemitteilungen, das ist doch Scheiße, Michael. Du willst ein Leader sein, du hast doch den Anspruch ein Leader zu sein, da muss man auch mal dahin gehen, wo es weh tut. Und das eben nicht nur auf dem Spielfeld. Fahr in den Schwarzwald, brüll meinetwegen Jogi zwei Stunden lang an, aber dann solltet ihr alle über euren Schatten springen und wenn es dann nach mir ginge, dann solltest du die zwei Länderspiele noch machen. Vollende mal etwas, mache dich mal zu einem vollständigen Gewinner. Ich würde es dir von Herzen gönnen. Die beleidigte Leberwurst steht einem so großen Spieler nicht.

Oder vielleicht bezahlt dich der Fußballgott doch noch und du gewinnst mit Bayer die Champions League.

Hessens Innenminister fordert ein absolutes Alkoholverbot in Stadien

In einem Interview mit der Bildzeitung ein absolutes Alkoholverbot in Stadien gefordert. Bildzeitung? Hessens Innenminister? Ja, das bürgt für Qualität (daher auch der Link auf 11 Freunde). In diesem Interview zeigt Herr Rhein erstmal, dass er und sein Stab keine Ahnung haben, weil sie pauschal Ultras für Gewalt und Homophobie (!!!) verantwortlich machen und für einen Männerkult (leider ist der damalige Aufruf von Ultra Femminile nicht mehr im Orginal zu finden, man scrolle bei dem Link mal ein bisschen). Das ist schon mal ein Hammer. Nein, ich will das Gewaltproblem von Ultras nicht kleinreden, auch nicht die weit verbreitete Homophobie unter Fußballfans und Ultras. Auch sind jugendliche Männer in Gruppen IMMER und schon seit Jahrzehnten problematisch. Aber mit der Pauschalkeule wird man diese Probleme nie in den Griff bekommen. Ich habe genügend Gewalt und insbesondere auch Homophobie von „anderen“ Fussballfans mitbekommen. Vielmehr müsste man die positiven Ansätze mal fördern, auch mal lobend erwähnen, sich mit dieser Kultur wirklich mal beschäftigen und gut und böse wirklich trennen. Dann könnte man vielleicht mal was ändern.

Und dann kommen wir zum Alkoholverbot. Ja, auch ich finde Alkohol in Stadien eher problematisch. Das hat weniger was mit Gewalt zu tun, als mit der Suchtförderung und der pauschalen Behauptung „es gehöre dazu“. Das stört mich. Mich stören auch die ständigen Vollsufftypen, die einfach nerven, der Sexismus, die Homophobie, die häufig genug von diesen Typen ausgeht. Nur die meisten davon sind „ganz normale Fußballfans“, wenn wir Herrn Rhein fragen würden. Ich habe auch viel dagegen in immer mehr öffentlichen Räumen Alkohol zu verbieten. Denn das Problem, dass viele Leute die 3 Stunden Stadionbesuch anscheinend für Alkoholkonsum brauchen, das bekommt man so nicht in den Griff.

Hinzu kommt: Gewalt bekommt man damit nicht in den Griff. Die „harten“ Gewalttäter nutzen sowieso lieber andere Drogen und die Massenphänomene der Aufregung und des Hochschaukelns passieren auch bei Demos, wo alle nüchtern sind. Man muss sich darüber einfach nur mal klar werden. Und man muss sich darüber klar werden, dass man dies nicht durch Repressionen löst. Und auch nicht wildgewordene BFH Einheiten die Lösung sind. Das Phänomen bleibt, geht vielleicht weg vom Fußball oder vom Stadion, aber es bleibt. Die Lösung liegt für mich ganz woanders, sie ist aber nicht Bildzeitungsfähig.

Und noch etwas: Alkohol ist seit langem in deutschen Stadien verboten. Das ganze ist ein Verbot mit einem Genehmigungsvorbehalt. Es ist also etwas einfaches für Herrn Rhein in seinem Verantwortungsbereich die Polizei anzuweisen diese Genehmigungen pauschal nicht mehr auszusprechen. Warum er dies nicht tut? Ganz einfach: Weil dann die Bildzeitung plötzlich ganz anders reagieren würde. „Rhein verbietet uns das Bier zum Fußball“

Ich denke die Lösung des Problems liegt ganz woanders. Nämlich in einer radikalen Abkehr von Repression, in einer radikalen Abkehr von Polizei und Zäunen. In einer radikalen Hinwendung dahin, Ultras, Jugendliche und Fußballfans an sich ernst zu nehmen, einzubinden und auch in die Pflicht zu nehmen. Aber nicht pseudomäßig und ohne Geduld. Sondern wirklich.