Feb 182018
 

 

Und nein, liebe Lesende, wir sprechen in der Überschrift mal ausnahmsweise nicht von dem weißen Nasenspray. Das wurde nur unserem liebsten Veteranen angeboten.

Es geht also nach Ingolstadt. Früh klingelt der Wecker und schnell bringen uns diverse Autobahnen in den Süden der Republik. „Ab in den Süden, der Sonne hinterher“ erweist sich dabei als ziemliche Lüge, denn Nebel und später Schnee prägen das Wetter.

Vor unserer Ankunft in der Stadt der vier Ringe hat der liebe Gott aber noch Kartendeals an Tankstellen in Forchheim gelegt. Würde uns das USK dabei beobachten, kämen wir wahrscheinlich als Gefährder in Dauerpräventivgewahrsam. Denn wer weiß, was wir noch so alles an- und verkaufen könnten an dieser Tankstelle in Forchheim.

So aber düsen wir weiter, sammeln schnell unsere Lieblingsfränkin ein und schneller als Horst „Heimat“ überhaupt sagen kann, finden wir uns auf dem Parkplatz des Stadions auf dem Gelände der ehemaligen Raffinerie wieder. Schlappe 5 Euro Parkgebühr vermitteln das Gefühl von Großstadt. Und immerhin werben drei Bor äh Saunaclubs um die Gunst der Ingolstädter. Aber seien wir ehrlich „Kniet nieder, ihr Autobauer, die ÖPNVer sind zu Gast“ würde genau so passen wie „Ihr baut Autos, wir haben Nahverkehr“. Und liebe Lesende, es ist eure schmutzige Phantasie, die hier das „Nah“ weglässt.

Howdy, Audi

Vor dem Block das übliche „Liebe Menschen aus allen Herren Länder“-Meeting. Ach, Mädels und Jungs, irgendwann packen wir euch einfach mal alle ein und legen uns gemeinsam an den Strand einer einsamen Insel.

Besagte Arena ist auf Zuwachs geplant und kann theoretisch erweitert werden. Angesichts von etwas mehr 10.000 Zuschauern (in dieser Saison noch kein Auswärtsspiel mit weniger als 10.000 Besuchern, sagt unser Statistikgott) zurzeit aber nicht notwendig. Nun soll das gar nicht abwertend sein. Der 2004 gegründete Club spielt in einer Stadt, in der wahrscheinlich viele Menschen über Generationen mit Glubb oder FCB fest verbandelt sind. Da ist so eine Zuschauerzahl schon aller Ehren wert.

Immerhin ist der Gästeblock direkt mittig hinter dem Tor und nicht in die Ecke gequetscht. Das ist wirklich schön.

Die Konstruktion des Stadions hat aber ihre Nachteile. Denn durch die Lücke zwischen Tribüne und Dach rieselt erst eine Schneeflocke, dann viele auf unsere Koksnasen. So richtig was bringen tut das Dach nicht.

Angeheizt von unserem im Shirt dastehenden Vorsänger legt der Gästeblock trotzdem einen passablen Auftritt hin. Natürlich geht immer auch mehr, aber wenn man das Wetter mit einbezieht, ist das gut.

Stabil nach hinten, ein tiefer Nadelstich vorn

Auch die ersten 45 Minuten auf dem Platz. Sicher in der Abwehr, gar nix zugelassen und ein Killerkonter – zack, schon führt man. Stark die Vorbereitung von Waldemar und Richard.

Dann kommen rote Bälle und Linien und die restliche Spielzeit hat mit Fußball nichts mehr zu tun und entzieht sich einer ernsthaften Analyse. Spieler und Ball rutschen mit viel Zufall. Ingolstadt hat schlichtweg das Pech, dass es in den entscheidenden Momenten für uns rutscht.

Feierabend

Kurz die Mannschaft gefeiert, dann im dichten Schneetreiben zum „zu Hause“ fern von zu Hause, wo der Lieblingsthüringer zum Glück schon den Kamin an hat. Pizza, Lieblingsalkoholgetränk und Schlaf ist dann der Rest des Tages im Schnelldurchlauf.

Danke ihr Lieben, wie immer.

Ach ja: Sechs Punkte bis zur Relegation nach oben. Und ja, wir hätten Bock. Was ist mit euch, Volksparker?

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