Nov 062013
 

Nun stehen wir also ohne Trainer da. Und gucken uns ratlos an. Was die Spatzen von gestern an vom Dach trällerten, ist nun also offiziell. Und es bleibt das „Warum?“ Interne Differenzen wird man angeben. Weil man sich nach einem Vertragsgespräch gestritten habe und der Trainer ausfallend geworden sei, schreibt die Presse. (Beginnen nicht alle guten Vertragspoker mit einem Verlangen, dessen Ablehnung und der späteren Einigung?) Vielleicht wird auch noch eine Partei später in der Öffentlichkeit genüsslich dreckige Wäsche waschen, aber beschädigt sind alle.

Alle, weil anscheinend persönliche Interessen über den Erfolg des FCSP gestellt wurden. Denn bei aller Detailkritik an unserem Trainer, es ist eine Entwicklung der Spieler, eine Entwicklung des Vereines zu sehen. Und zwar sowohl auf wie auch neben dem Feld. Professionalität ist ein abgedroschenes Wort, aber man hatte das Gefühl, dass ruhig, sachlich und zielgerichtet gearbeitet wird. Vom Trainer ebenso wie vom Manager. Gewinn im Konzern, ruhige Vertragsabschlüsse und insgesamt eine Grabesruhe sprechen Bände.

Nun merkt man: Man hat sich getäuscht. Und alle bleiben beschädigt zurück. Der Verein und sein Manager ebenso wie der Trainer. Denn wenn es nicht mehr langfristig geht, dann fragt man sich, warum man sich dann nicht in Ruhe nach der Saison trennen kann (Vertrag läuft aus). Frontzeck hätte sich selbst einen Namen machen können und offiziell aufgrund eines besseren Angebotes gehen können. Rachid hätte sich ebenso einen Namen machen können, als ruhiger weitsichtiger Manager. Und wir hätten eine gute Adresse für einen Trainer sein können. Weil wir nicht gleich beim ersten Streit feuern.

Hätten.

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