Mai 242017
 

Wenn der Herzverein um 20:58 zu einer Pressekonferenz um 8:30 am nächsten Morgen einlädt, die als Thema die „zukünftige sportliche Ausrichtung“ hat, dann wird meistens der Trainer gefeuert.

Okay, dies konnte nicht die Lösung sein, denn als Teilnehmer waren Oke, Andreas und Ewald angekündigt, sodass eine Entlassung doch eher unwahrscheinlich war.

Trotzdem hielten alle den Atem an, um dann um 8:30 folgendes zu erfahren:

Ewald wechselt auf den Posten des technischen Direktors und erhält einen Vertrag bis 2020. Wenn man die weiteren Verlautbarungen richtig deutet, wird dies nicht die Position eines Sportchefs sein, sondern eher eine übergreifende Position um den sportlichen Bereich weiter zu bringen. Wir zitieren aus der Pressemitteilung:

In seiner neuen Rolle wird Ewald Lienen für die Ausbildung und Entwicklung der Trainer im Nachwuchsleistungszentrum verantwortlich sein. Darüber hinaus wird er sich um die Entwicklung und den Ausbau internationaler Kooperationen kümmern. Weitere Aufgaben liegen in den Bereichen Sponsorenpflege sowie gesellschaftliche Verantwortung. Zudem wird der 63-Jährige als Berater der Entscheidungsgremien, der Geschäftsführer und Trainer fungieren.“

In der Pressekonferenz wurde ergänzt, dass man einen „Manager“ der für die Profis verantwortlich ist weiterhin sucht.

Neuer Cheftrainer wird Olaf Janßen, der einen Vertrag bis 2019 besitzt.

Dank

Dankeschön Ewald für drei aufregende Jahre als Cheftrainer. Menschen, welche die Internationale im Sonderzug singen können, sind bei uns richtig und es ist schön, dass du uns in einer Position erhalten bleibst. Du wirst als Derwisch an der Seitenlinie fehlen. Deine kautzigen Pressekonferenzen werden fehlen, deine Runde vorm Spiel wird fehlen. Schön, dass du weiterhin da bist.

Analyse

Ob er eine solche strategische Position ausfüllen kann, wird die Zukunft zeigen. Man darf nie vergessen, dass der erste Kontakt zwischen Lienen und dem FCSP genau diese beratende Funktion war. Insofern hat das Präsidium bereits einen Eindruck, was er in dieser Aufgabe vielleicht kann.

Und egal, wie man dazu steht: Wir sind in diesem Bereich garantiert noch verbesserungswürdig. Wir haben relativ wenig sportliche Manpower und wenig Leute, die sich um solche erstmal nebensächlichen Themen kümmern, die aber eine sehr hohe mittelfristige und langfristige Bedeutung haben.

Was bei einem etwas sperrigen Menschen wie Ewald immer eine Frage ist: Wie bettet er sich in eine Teamstruktur ein?

Und man kann verstehen, dass er als Trainer aufhört. Zum einen darf man die Hinrunde nicht vergessen, zum anderen steht mit Olaf Janßen ein Nachfolger bereit, der eine gewisse Kompetenz angedeutet hat. Und zuletzt darf man nicht vergessen, dass Ewald auch nicht mehr der Jüngste ist, und vielleicht eine Position, wo ich nicht mehr jedes Wochenende durch die Republik düsen muss, auch sehr attraktiv ist. Insbesondere, wenn man gleichzeitig einen Vertrag erhält, der bis zum gesetzlichen Rentenalter gültig ist. Man stelle sich vor: Er bleibt Trainer, das funktioniert wieder in der Hinrunde nicht und dann bleibt nur die Entlassung.

Mit Olaf Janßen erhalten wir einen neuen Trainer, der bisher erfolgreicher Co-Trainer war. Im letzten Millernton kann man bei Heerwagen sehr viel Respekt gegenüber Janßen heraushören.

Trotzdem muss man auch daran erinnern, dass sein letztes längeres Engagement als Cheftrainer in Dresden damit endete, dass er eine Stunde hatte um die Stadt zu verlassen. Fairerweise muss man aber auch erwähnen, dass er damals eine vollkommen abgeschlagene Mannschaft übernahm und mit einer Aufholjagd das dann letztendlich verlorene Endspiel gegen Bielefeld überhaupt ermöglichte.

Es bleibt abzuwarten wie Janßen mit Medien, Fans, Welt umgehen kann und wie er sich hier etabliert.

Kurz: Das klingt alles stimmig und macht irgendwo auch Sinn, gewisse Risiken sind immer vorhanden. Und dem Herz wird Ewald fehlen.

Autor

Nicht, dass wir hier zwingend unterschiedlicher Ansicht sind, aber dies ist ein Artikel, der alleine von @teddytria verfasst ist.

 

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Mai 242017
 

Tief im Westen,
wo die Sonne verstaubt
ist es besser,
viel besser, als man glaubt
Tief im Westen

Bochum also sollt unsere Saison abschließen. Die Stadt mit dem verklärenden Song, der hier eingangs zitiert ist und der zumindest im Stadion immer noch für ein Gänsehäutchen durchgeht. Auch weil sonst ja alle Lieder im Stadt- und Fußballkontext nie irgendwie Pathos, Verklärung und Überhypung beinhalten.

Abschluss heißt auch Sonderzug. Und Sonderzug heißt Motto. Und Motto ist dieses Mal „hässliche Trikots“. Auch ein bisschen in Erinnerung an die Bochumer 90er-Jahre-Hemden. Lustigerweise ehrt Bochum bei diesem Spiel genau die 97er UEFA-Cup-Mannschaft, welche genau diese Trikots damals trug. Ey Fanladen, das habt ihr doch von langer Hand geplant!

Der Zug ist also eine Ansammlung von 90er-Jahre-Trikots, Amateur-Plastiktrikots und anderen Scheußlichkeiten. Auch einige Trikots der lokalen Rivalitäten waren vertreten. Würden wir nun nicht machen, aber wenn jemand Spaß dran hat, dann ist das bei diesem Motto ja wohl absolut vertretbar. Nicht vertretbar ist es, wenn sich dann einige wenige Leute zur Fanpolizei berufen fühlen und Leuten in Lokalrivalentrikots deutlich machen, dass man dieses doch nicht ins Stadion zu tragen habe und man sonst „Stress“ bekomme. Ey, ne Leute, das geht gar nicht. Das ist kein Umgang innerhalb eines Sonderzugs.

Ansonsten ist die Stimmung gelöst und sonnig, die Verpflegung reichlich und die Fahrt schneller zu Ende, als man sich richtig hinsetzen konnte. Wir waren nämlich zu früh (!) in Bochum.

MagischerFC VfL Bochum vs. St. Pauli Mai 2017 Sonderzug

Verpflegung – alles wie immer

Am Bahnhof gibt es keine wirkliche Fantrennung, aber die Polizei besteht darauf, uns „zu unserer eigenen Sicherheit“ als geschlossene Gruppe zum Stadion zu bringen. Oh man, das ist so nervig. Bochum – St. Pauli ist ein Spiel mit ungefähr gar keinem Konfliktpotential. Hinzu kommt unsere relativ knappe Ankunftszeit, so dass nicht zu erwarten ist, dass nun durstige Horden durch das Bermudadreieck rennen würden. Aber trotzdem muss man da ein riesiges Aufgebot auffahren und die ganze Zeit filmen. Es nervt.

Genauso nervt es, wenn der Hausmeister (?) des Hauses, welches neben dem Gästeblock steht da mit einem komplett überhektischen Hund steht, der alle anbellt und er da unsinnig versucht, alle von seinem Privatweg fernzuhalten. Digga, wenn dir das so wichtig ist, dann mach Flatterband drum und rede mit der Einsatzleitung der Polizei. Aber mit einem Hund und als Motzki da eine Horde Fußballfans am durchgehen zu hindern, macht dir keine Freunde.

Freunde machen eher Dudes, die du sonst aus dem Fernsehen kennst. Am Bierstand vor dem Stadion gibt’s noch grau Vokuhilas und Jeansjacken. Pottenschön! Und auch im Fan-Miteinander ist die Stimmung sehr angenehm, was wirr so erleben.

Das Ruhrstadion ist wohl einer der Klassiker der deutschen Fußballkultur und immer noch eines der schönsten deutschen Stadien (wenn man auf Pinneberger Brutalismus steht, harrharr). Schön eng und unschön eng zugleich. Denn wenn der Gästeblock mal wirklich bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt ist, dann ist die Versorgungs- und Entsorgungslage echt grenzwertig. Nun gut, diese Pille muss man wohl schlucken, wenn man auf der anderen Seite ein altes, schönes Stadion haben möchte.

Offiziell etwas über 27.000 Zuschauer sorgen für einen stimmungsvollen Rahmen dieses Spieles um die goldene Ananas, äh die goldenen Fernsehgelder.

Du bist keine Weltstadt
auf deiner Königsallee
finden keine Modenschauen statt
hier, wo das Herz noch zählt
nicht das große Geld
wer wohnt schon in Düsseldorf?

Erstaunlich, wieviele Leute im Gästeblock bei Herberts „Bochum“ komplett textsicher sind. Zeigt auch, dass wir eine Fanszene der alten Säcke sind.

Während des Spieles präsentiert sich der Gästeblock dann äußerst sangfreudig. Unsere Ultras haben sich auf den nominellen Sitzplätzen postiert und treiben die Kurve an, der Rest singt fröhlich heiter und ohne Anspannung mit. Höhepunkt des Supports ist aber trotzdem das freie „I just can’t get enough“ in der Halbzeit und nach dem Spiel. Danke an die Bochumer Stadionregie, dass gerade in der Halbzeit eine Belärmungspause vorhanden war. Auch wenn die garantiert nicht geplant war.

MagischerFC VfL Bochum vs. St. Pauli Mai 2017 Stadion

Hier im Ruhrgebiet / feiern wir den Auswärtssieg

Was auffällt: Während Schalke seine UEFA-Cup-Helden letztes Wochenende mit riesiger Choreo und Jubel begrüßte, wird die Vorstellung der einzelnen Spieler und des Trainers hier in Bochum eher so beiläufig wahrgenommen. Weder viel Beifall, noch irgendein Spruchband, irgendeine Choreo. Keine Ahnung, ob es da Hintergründe gibt, es fiel nur auf.

Zum Spiel: Das frühe 0-1 kennen wir ja schon vom letzten Mal Bochum als Saisonabschluss. Bochum kann sich auch dran erinnern, dann die Hucke voll bekommen zu haben. Und auch heute drehen unsere Jungs das Spiel noch. Schön für Lenny, dass er noch seine Abschiedstore bekam. Lenny, egal wo du hin gehst, alles Gute und komm schnell wieder in alte Form.
Beide Mannschaften haben viele Chancen und hätte Schnecke nicht sein Torwart-Gen ausgepackt, würde Bochum noch den 2-2 Ausgleich schaffen, bevor dann ein Konter das Spiel entscheidet.

Auf der Bank des FC ist nebenbei mit Jakob Münzer ein Spieler, der eigentlich für die B-Jugend spielt. Eingesetzt wird er nicht. Das Interessante ist aber, dass Jakob Münzer als Geburtsdatum den 14.03.2000 angegeben hat. Auf Twitter kam mal als Frage auf, wann denn der erste Spieler aus dem Jahrgang 2000 im Profibereicht auf dem Platz stehen wird. Wenn man den FCSP von Sonntag als Maßstab nimmt, dann wird dies anscheinend nicht mehr lange dauern.

Fühlt ihr euch nach diesem Absatz gerade auch alle uralt?

Nach dem Spiel natürlich Glückseeligkeit und viel Gefeiere von Mannschaft, Lienen, Jansen und dem Umstand, dass wir 3. der Rückrundentabelle geworden sind. Was hätte alles sein können, wenn wir solche zwei Halbserien mal hintereinander spielen könnten?

Ohne weitere Analyse, aber seitdem wir 2011 abgestiegen sind, haben wir folgende Halbserien gespielt:

Saison                                                Hinrunde                                 Rückrunde
11/12                                                        36                                                26
12/13                                                        21                                                22
13/14                                                        28                                                20
14/15                                                        13                                                24
15/16                                                        29                                                24
16/17                                                        11                                                34
 

Was sieht man da? Wir schaffen keine zwei gute Halbserien hintereinander. Nur 12/13 waren wir sowohl in der Hin- als auch in der Rückrunde langweiliges Mittelmaß. Sonst haben wir immer eine gute Diskrepanz zwischen Hin- und Rückrunde. Das hat uns zweimal den Hintern gerettet, aber auch zweimal ein Hoffen auf mehr verhindert.

Es ist zwar eine alte Position in FCSP-Fankreisen, dass man ja gar nicht aufsteigen wolle. Aber wie jemand im Sonderzug sagt, so langsam wird die 2. Liga echt langweilig. Und zum Synonym der 2. Bundesliga und damit des nichtssagenden Mittelmaßes wollen wir irgendwie nicht werden. Nebenbei: In der ewigen Tabelle der zweiten Bundesliga fehlen uns noch 48 Punkte auf Platz 3 (zur Zeit Fortuna Köln). Aus den ersten 10 dieser Tabelle spielen nur Fürth und wir nächste Saison zweite Liga.

Ach ja: Glückwunsch an die grün-weißen Franken, die nach 63 Jahren (!) mal wieder vor ihrem lokalen Rivalen in einer Tabelle stehen. Wir mögen gar nicht nachgucken, wie lange es her ist, dass wir mal vor den Relegationsverweigerern aus dem Volkspark standen. Wenn ihr uns fragt, wäre es doch mal ein Ziel diesen Umstand zu ändern. Egal wie.

Zurück zum Zug, wo kräftig gefeiert wird. Die alkoholischen Getränke sind 90 Minuten vor Hamburg ausverkauft und am nächsten Morgen tauschen viele Menschen verkaterte, aber glückliche Nachrichten aus.

Damit ist auch die Saison 2016/2017 in den Büchern. Vielleicht schreiben wir noch einen tieferen Saisonrückblick. Vielleicht auch nicht. Vielleicht schreiben wir was zu Neuzugängen und Abgängen. Vielleicht auch nicht. Allemal werden wir beim G20 präsent sein.

Wir wünschen euch auf jeden Fall schöne Sommerferien. Meldet euch mal.

Abschließend vielleicht noch was zu unserer Trainerkonstruktion

Die Realität hat diesen Absatz überholt. Lesen Sie dazu unter diesem Link weiter.

 

Wir haben mit Olaf Janßen garantiert einen Co-Trainer, der vom fußballerischen Wissen Cheftrainerqualitäten hat. Und wir haben mit Ewald garantiert einen Trainer, der ganz vielleicht, ganz spekulativ seine Stärken nicht in der taktischen Analyse und dem modernen Fußballkonzept hat.

Jedoch: Man muss sich moderne Trainerstäbe immer zuerst als Team vorstellen. Wer da am Ende nichtssagende Pressekonferenzen gibt und den Titel „Chef“ vor sich her trägt, ist eher egal. Das sind keine Einmannshows, auch wenn man das in Deutschland immer noch glaubt. Wichtig wäre bei diesem Menschen, dass er a. gut in der Öffentlichkeit ankommt und b. vielleicht ein organisatorisches Geschick im Sinne von „Überblick behalten und delegieren können“ hat. Diese Beschreibung könnte ganz vielleicht auf Lienen zutreffen. Vielleicht sollte er bei Spielern auch noch eine Respektsperson sein? Könnte vielleicht auch klappen.

Und es ist wichtig, dass die Chemie zwischen allen handelnden Personen (und das sind bei uns mindestens fünf im Trainerstab) stimmt. Chef muss sich auf Co 1 wie auf Co 2 verlassen können, diese wiederrum auf den Torwarttrainer und alle auf den Athletiktrainer.

Daher: Wenn dies gegeben ist und alle ein bisschen ihr Ego hinten anstellen, warum soll man dann nicht so weiter machen?

Fehlt nur noch der dazu passende Sportdirektor. Nadel im Hauhaufen gesucht.

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Mai 152017
 
                 
 
Wir werden alle älter. Die Alternative zum Älterwerden ist das früh sterben. Und das ist irgendwie auch keine Lösung. Wir haben auch zuwenig epochenbildende Musik geschrieben, um dem Club 27 anzugehören. Und das 1/3 von uns, was gerade seine Weltkarriere als Musiker beginnt, ist schon über 27, kann also auch lieber die Karriere als Altstadionrocker anstreben. Wer weiß, vielleicht gibt das Bezirksamt den Stadtpark in 40 Jahren für ihn und seine Band frei? 
 
Aber es ist irgendwie ein schönes Bild, wenn an einem lauschigen Frühlingstag Kindertag am Millerntor ist und selbst die halstätowiertesten Chaoten als liebende Eltern ihre kleinen Racker präsentieren. 
 
Nur die Gesprächsinhalte ändern sich entsprechend. Vor 10 Jahren hätten wir noch diskutiert, wo man eigentlich letzte Nacht abgestürzt ist, jetzt dreht sich die Diskussion darum, ob eigentlich ein Reihenendhaus oder ein Reihenmittelhaus spießiger ist. Unsere These? Das Endhaus, weil Eigentum eines solchen etwas vorgibt, was einfach nicht da ist. 
 
Viele Gäste von nah und fern prägen immer den letzten Spieltag, ebenso wie Abschiede. Zu Rainer haben wir bereits ganz viel geschrieben, über den Lautsprecher hörten wir aber auch, dass Dirk Brüllau beim Aktionsbündnis aufhört. Dirk, danke für die ganze Arbeit über die Jahre! Da hört ein sehr intelligenter Mahner und Influencer (wie man das neudeutsch nennt) auf. 
 
Die Südkurve konnte ihrer Choreo ein „N“ klauen (und aus „Klassenkampf“, „Klasse Kampf“ machen) und auch sonst herrschte auf den Rängen eine ausgelassene Sommerfußballstimmung. Nur nicht bei den Rentnern auf der Gegengeradesitztribüne, die wir heute mal in Augenschein nahmen. Die waren ab Sekunde 30 so in Fahrt, als ob hier gerade die Meisterschaft entschieden werden würde. Geile Crew, voll mit dem Herzen dabei. Der direkte Nachbar schrieb in der zweiten Halbzeit auf Facebook was von „dankbar, Klassenerhalt ausgiebig gefeiert“, während er in Reallife gerade alle Spieler, den Schiedsrichter und die Welt bepöbelte. Geile Typen. So wollen wir auch im Alter sein. 
 

Klasse Choreo

 
Im Gästeblock zeigte man vor dem Spiel Rauch, hatte dann wohl Polizeistress und stellte zur Halbzeit den Support ein. Details sind uns nicht bekannt. 
 
Auf dem Platz lieferten beide Mannschaften ein sehr unterhaltsames Spiel ab, was auch von einigen Konzentrationsschwächen geprägt war und am Ende verdient 1-1 ausging. Das Potential, welches beide Truppen diese Saison nicht abgerufen haben, deutenden beide an. Und endlich konnte Lasse mal eine seiner vielen Kopfballchancen versenken. Man hat dem Jungen in letzter Zeit immer mal ein Millimeter da oder ein Millimeter hier bei seinen Kopfbällen gefehlt. Endlich geht er mal rein. 
 
Nach dem Spiel noch eine lange Ehrenrunde und der schöne Sommertag war vorbei. Leckeres Essen im Fanladen, Marsch durchs Viertel mit ein bisschen Pyro rundeten den Tag ab. 
 
 
Was sonst noch war
 
Wir wollen auf die Stellungnahme von USP zum Thema Fußballgewalt in Hamburg verweisen. Den Artikel in der Zeck, auf den dort geantwortet wird, findet ihr in diesem PDF, damit ihr einen Verständniskontext habt. Beide Texte machen wir uns nicht zu Eigen und wir wollen beide nun auch nicht inhaltlich kommentieren, das können gerne Andere machen. 
 
Wir wollen nur kurz auf ein zwei andere Aspekte hinweisen, die wir für überdenkenswert erachten, auch weil wir sowohl USP, als auch die Rote Flora für sehr wichtige Bestandteile des Konstruktes „St. Pauli als alternative Lebenswelten“ (ihr versteht, was wir meinen?) erachten.
 
Es ist begrüßenswert, dass hier die interessierte Öffentlichkeit informiert wird. Denn der Flurfunk berichtet schon lange über diese Problematik  und die geschilderten Vorfälle, so lange es aber die Ebene „Flurfunk“ nicht verlässt, ordnet man es eben doch immer noch in eine „normale“ Fußballauseinandersetzungsebene ein. Oder zumindest besteht die Gefahr, dass es so verstanden wird. Dies gilt insbesondere dann, wenn Reaktion immer wieder auf Aktion folgt und andersherum. 
 
Hoffen wir, dass das Ganze nun endlich ein Ende findet und man unseretwegen auf eine „normale Ebene“ zurückkehrt. Denn was wir nun garantiert nicht brauchen, ist Beef zwischen Flora und USP, dafür sind beide Institutionen viel zu wichtig. Uns Hippies ist nebenbei nicht so richtig klar, was denn die „normale Auseinandersetzung“ ist, die da zu Beginn beschrieben wird, aber das ist ein ganz anderes Thema.  
 
Daher unsere Bitte an USP und die entsprechenden Menschen bei der Flora: Die Wege zwischen euch sind teilweise sehr kurz, klärt das doch bitte ganz informell. Wie USP in ihrer Stellungnahme bereits anmerkten, sind die Bande seit fast 15 Jahren sehr eng und wir sind uns sicher, dass beide Seiten von dieser Beziehung enorm profitiert haben. Hier nun eine Spaltung aufzuzwingen, wäre sehr schade, um es vorsichtig zu formulieren. Nicht zuletzt deswegen, weil uns diese Problematik in vielen Jahren der Besuche linker Freiräume selbst nie aufgefallen sind. Daher sollten wir hier alle ebenfalls sehr vorsichtig sein, nicht ein umfassendes Problem zu konstruieren, welches möglicherweise nur auf Einzelfällen basiert. Wie gesagt, beide Seiten haben viel zu verlieren. Bedenkt das, bitte.
 
Es schrieben bisher sonst noch:
 
 
(Rest scheint noch in Sauer zu liegen)

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Mai 122017
 

 

Puh. Irgendwann gehen alle Menschen in den Ruhestand und so war auch bei Rainer Wulff klar, dass er irgendwann geht. 74 ist auch ein stolzes Alter um aus seinem Unruhestand vielleicht ein bisschen mehr Ruhestand zu machen.

Trotzdem musste ich gerade eine Träne verdrücken. Als Blogsenior soll ich ja zu Beginn meiner FCSP Zeit noch einen anderen Stadionsprecher gehört haben, aber a. war die Beschallung schon damals kultig schlecht und b. hat er keinen über 30 Jahre bleibenden Eindruck hinterlassen.

30 Jahre. Das ist im schnelllebigen Geschäft Fußball eine Epoche. Spieler kamen, Trainer gingen, nur Rainer blieb. Und seine Stimme umschmeichelte unsere Ohren genauso in Momenten des Triumphes, wie in der Trauer der Niederlage. Rainer ist ein großer Bestandteil des Millerntorerlebnisses wie wir es alle lieben. Beinah könnte man sagen, dass Rainer der Vin Scully des Millerntors war bzw. ist. Aber der Vergleich wäre ihm wahrscheinlich zu hochtrabend.

1995 das Spiel gegen Homburg. Seine ehrliche Panik um den Aufstieg. Nach 20 Jahren hab ich seine Stimme immer noch im Ohr. Aber auch die Vermeldung des Spielstandes von Stuttgart bei unserem 1-1 gegen Oberhausen ist für mich eine der Erinnerungen an dieses Spiel.

Nicht immer war ich einer Meinung mit ihm. Nicht jede Ansage mein Geschmack. Aber was Rainer von den vielen Selbstdarstellern im Moderationsbusiness abhob war, dass er immer offen für Kritik war, sie in seinem Herzen wog und sich reflektierte. Wer kann das noch?

Eine angenehme und ruhige Moderationsart, ganz der Hörfunkmann alter Schule, der noch nach einer Beatmusiksendung aus lange vergessenen Zeiten klang, zeichneten Rainer aus.

Und als wäre es nicht schon Lob genug, so ist Rainer auch ein sympathischer, absolut liebenswürdiger Mensch, der im FCSP Kosmos hoch angesehen ist.

Seine Idee Lieder des Gegners zu spielen und seine Aussprachedatenbank sind weit über die Grenzen des Millerntors hinaus prägend für Moderation und Respekt durch Stadionsprecher geworden. Sie werden sein Denkmal sein.

Rainer, du wirst mir, du wirst uns fehlen. Daggi und Klaus sind gute Sprecher und werden dich gut vertreten, aber du warst einzigartig als Sprecher. Genieße deine Zeit mit einer Aufgabe weniger und habe noch viele Jahre im Kreis deiner Liebsten und als einfacher Zuschauer am Millerntor.

 

PS: ihr hört jetzt alle diese Millernton Folge mit Rainier. 

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Mai 082017
 

Kaiserslautern. Die Region wie der Verein in FCSP Kreisen leicht spöttisch genannt wird. Vor 20 Jahren noch eine echte Fußballmacht. Der Betzenberg eine kochende Festung.

Die guten alten Zeiten

Es war nie mein Style des Supports, den die da in der Pfalz praktizieren, aber wer sich in den 90ern nicht auf dem Betzenberg in die Hose geschissen hat, der war schon sehr eiskalt. (persönliche Meinung des Auswärtsfahrers) Mehr pöbeln und Pfeifen ging nicht. Spät gedrehte Spiele mit später Hektik waren die DNA des FCK.

Und heute? Nur noch ein Schatten seiner selbst der Betzenberg. Zwar wird bei der gegnerischen Mannschaftsaufstellung pflichtschuldig gepfiffen, aber so leise, dass man die Aufstellung gut versteht. Realistisch sind vielleicht 25.000 Zuschauer anwesend, die verkündete Zahl kann man getrost in das Reich des Wunschdenkens verschieben. In guten Phasen ist die Kurve immer noch Hammer laut. Aber es sind viele ruhige Phasen dazwischen. Und diese einschüchternde, bedrohliche Stimmung kommt nahezu nie auf.

Schade eigentlich.

Das Heute

Aber drehen wir an dieser Stelle die Uhr noch mal zurück. (Im Stadion vertrieb sich die Bezugsgruppe die Zeit damit, die Frage zu erörtern, ob man bei Zeitreisen sich selbst treffen kann.)

Wir wählten den ungewöhnlichen Weg über Bremen und Köln, da wir Sammeltaxi spielten. Die Pöbelcrew fuhr mit dem Pöbelmob. Und mit der Vereinsleitung. Gute Mischung.

Nicht so gut war die Mischung auf der Straße. Das war ein bisschen viel Stau, so dass unser Plan früh da zu sein eher schief ging. Zum Glück hatten wir über unsere guten Kontakte zu wichtigen Menschen einen VIP Parkplatz gewonnen. So hatten wir auch einen guten Blick auf die Massen, die zum Stadion pilgerten. Aber nur ein paar Jungs sahen nicht nur leicht nach Stress aus und trotz Fanmischung blieb es vollkommen entspannt.

Schnell rein ins Stadion, wo bei der Kontrolle mal wieder die linke Hand nicht wusste, was die rechte Hand tut. Diesmal: Sind Capri Sonne erlaubt, ja oder nein? Ordner Nr. 1 „Nein!“ Oberordnerin Nr.2 „Ja!“. Da war sie aber auch schon halb ausgetrunken, da man sie nicht einfach so wegwerfen wollte.

Wir haben ja so unseren Stammplatz am Betzenberg und wenn man zwei Jahre dort nicht verloren hat, dann ändert man diesen auch nicht. Wir diesmal also auch nicht. Und standen genau auf den gleichen Plätzen wie im Jahr zuvor. Nein, wir sind so gar nicht abergläubisch.

Auf dem Platz wie immer

Zum Spiel: 30 Minuten hatte der FCSP das Spiel super im Griff und Kaiserslautern hatte keine wirklichen Aktionen. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt ein Abseitstor und einige gute Chancen auf der Habenseite, aber es stand 0-0. Und plötzlich verloren wir den Faden, kamen teilweise gefühlt minutenlang nicht an den Ball und Lautern drückte. Aber auch sie trafen nicht und so ging es mit einem 0-0 in die Halbzeit.

Auf der Fahrt und im Stadion diskutierten wir ungefähr 100-mal, wie viele Punkte nun wirklich notwendig seien. Die Optimisten so: 38 reichen sowieso schon, die Neutralen waren bei „39 wären gut“, die Pessimisten jedoch hielten einen Sieg für absolut notwendig.

Die Mannschaft schien eher in der pessimistischen Ecke zu sein, denn relativ schnell nach Wiederanpfiff flankt Hornschuh und unser Knipser vom Dienst muss nur noch einnicken und es steht 1-0. Das war auch das sauberste Kopfballduell von Aziz im ganzen Spiel. Sonst war eigentlich in jedem Duell die Hand des Verteidigers auf der Schulter und der Hintern von Aziz im Bauch des Verteidigers. Gepfiffen wurde eigentlich nur der Hintern. Nie die Hand. Egal.

Die schönste Kombination seit Wochen führte dann zum 2-0. Buchtmann schon wieder. Der Junge entwickelt plötzlich Torinstinkt.

Der Rest war nun zitteriges auf die Uhr gucken, aber nur ein später Anschlusstreffer sollte Lautern noch gelingen. Eine erstaunlich kurz bemessene Nachspielzeit von drei Minuten wurde unbeschadet überstanden und damit waren zum dritten Mal hintereinander drei Punkte auf dem Betzenberg gesichert.

Das Fazit

Die Rückfahrt war daher eine zwar lange und zähe Angelegenheit, aber auch eine sehr entspannte Angelegenheit.

Zwar stand am Freitag der Klassenerhalt noch nicht rechnerisch fest, aber dies erledigten Sonntag dann die Ergebnisse. Klasse locker auf dem Sofa gehalten. Am 32. Spieltag. Wer hätte dies am 18. Spieltag für möglich gehalten? Platz 3 (oder 4) in der Rückrundentabelle, 30 Punkte aus der Rückrunde und nun noch zwei Spiele die Chance aus der Rückrunde dreimal so viele Punkte zu holen, wie in der Hinrunde.

Es ist eigentlich erschreckend, wie nah der ursprüngliche Kader an einer Konkurrenzfähigkeit in der 2. Liga war. Spieler wie Sahin und Aziz haben halt Eingewöhnung gebraucht, Spieler wie Mats haben in der Rückrunde perfekt ergänzt. Das war wirklich der zentrale Fehler in der ursprünglichen Kaderplanung, der offensive Mittelfeldspieler, der dieser Mannschaft fehlte. Neudecker zeigte spät, dass er diese Rolle vielleicht später mal ausfüllen könnte. Buchtmann zeigte, dass er einen offensiven Nebenmann braucht um zu glänzen. Als er diesen in der Rückrunde hatte, war es wieder der Buchtmann, der so unglaublich wertvoll ist.

Hoffen wir mal, dass wir ein bisschen Schwung in die nächste Saison mitnehmen können.

Aber nun erst mal zwei Spiele Party!

 

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Mai 022017
 

Es kann doch ganz einfach sein!

3:0! Vierter Sieg in Folge! Längste Siegesserie seit 2010!

Lange hingefiebert haben wir auf diese Begegnung. Nicht wegen der Attraktivität des Gegners, sondern weil dieser 31. Spieltag enorm wichtig für den Ausgang der Saison ist. Wobei, ist er das überhaupt? Glaubt man den Statistiken, hatten wir vor (!) dem Spiel nur eine fünfprozentige Wahrscheinlichkeit , noch auf den Relegationsplatz oder darunter abzurutschen. Nicht wegen der souveränen zwei Punkte auf Aue, sondern wegen der vier Teams hinter uns, die ebenfalls nach unten schauen müssen. Jetzt liegt die Wahrscheinlichkeit so um die 3 Prozent. Hoffentlich liest Ewald das nicht, der hatte ja jegliches Rechnen verboten.

Egal, subjektiv ist das ein enorm wichtiges Spiel und jede abergläubische Maxime, die uns so einfällt, wird auch befolgt. Undankbar vor allem: „Drei Schnaps für drei Punkte“, wenn man nur die Auswahl zwischen Pfeffi und Mexikaner hat. Da wir in dem abwechslungsreichen Aprilwetter vor den Fanräumen zusätzlich noch mit kubanischem und russischem Bier versorgt werden, geht es mit großer Motivation auf die Stufen.

Vor dem Spiel zeigen Gegengerade, Nord- und Südkurve Choreos mit Bezug auf den bevorstehenden G20-Gipfel im Juli. Es verspricht ungemütlich zu werden. Aber mehr dazu später.

Sportlich …

… haben wir es mit einem Gegner zu tun, der eine bescheidene Rückrunde spielt (erst zwei Siege, Platz 15 der Rückrundentabelle), mit viel Verletzungspech zu kämpfen hat und daher an diesem Freitagabend wirklich nicht davon sprechen kann, in seiner stärksten Besatzung spielen zu können. Heidenheim konnte im vorherigen Spiel einen Punkt holen und somit insgesamt 40 sammeln, sodass man sich sicher ist, den Klassenerhalt praktisch geschafft zu haben.

Dennoch spielt der FCH alles Andere als befreit, eher vorsichtig und zurückhaltend. Boah, was sind das denn für Trikots? Haben sich die Ordner auf den Platz verirrt? Wenn jetzt das Flutlicht ausfiele, eine Mannschaft würde man noch sehen können. Die leuchten doch bestimmt im Dunkeln.

Auch der FCSP erweckt in der ersten Hälfte nicht den Eindruck, die drei Punkte mit der Brechstange erzwingen zu wollen. So sehen wir eine eher langweilige erste Hälfte ohne wirkliche Highlights. Für Ästheten ist das eher nix, aber gute Abwehrarbeit schmeckt ja auch dem einen oder anderen Fußballgourmet.

 

MagischerFC St. Pauli vs. 1. FC Heidenheim April 2017-1

Müde Gestalten im Neonlicht

Mal wieder was fürs Torverhältnis

Es entschädigen allerdings die Minunten 52 bis 62 vollkommen für die wenig ansehnliche erste Hälfte, da nun die Boys in Brown gleich drei mal treffen. Das Düsseldorf-Spiel lässt grüßen! Zunächst ja … John Verhoek. Wenn es im braun-weißen Trikot nicht klappt, für den FCSP zu treffen, dann eben im neongelben. Eigentore zu verschulden ist immer scheiße. Nachtreten ohnehin, also lassen wir das mal auf sich beruhen.

Der zweite Treffer Møller Dæhlis geht ebenfalls eher auf die Kappe Heidenheims, da haben Keeper Müller und die Abwehr ordentlich mitgeholfen. Allerdings sollte man hier fairerweise anmerken, dass Müller nach seinem Fehlpass von Bouhaddouz behindert wird, sodass man diesen Treffer wohl auch hätte abpfeiffen können. Egal, wir wollen uns nicht beklagen. Der dritte Treffer mit der Vorarbeit Buchtmanns und dem eiskalten Abschluss Bouhaddouz‘ entscheidet diese Begegnung dann endgültig.

Dies war in der kurzen Geschichte dieser beiden Vereine das erste Mal, dass der FCSP mehr als ein Tor gegen Heidenheim erzielte. Zwei Funfacts sind auch, dass dies der vierte Platzverweis – gelb/rot und rot – innerhalb von 5 Spielen für einen Gegner von uns war und wir in den letzten 7 Spielen gerade mal 2 Gegentore kassiert haben.

Sowieso ist es bemerkenswert, dass wir in der Rückrunde bei 8 Gegentoren stehen. In der Hinrunde liesen wir noch 24 zu.

 

MagischerFC St. Pauli vs. 1. FC Heidenheim April 2017-2

Am Ende belohnt uns auch noch der Himmel

Trommeln in der Tiefe

Es macht sich nach Abpfiff eine heitere Erleichterung breit auf den heiligen Stufen. Natürlich ist der Klassenerhalt rechnerisch immer noch nicht sicher, aber wir legen uns fest: Abstieg 2017 is‘ nich. Und wem haben wir das zu verdanken? Vielleicht einem jungen Mann namens M.. M. steht seit einigen Spielen im Supportblock an der Trommel und macht da einen großartigen Job. (Nicht, dass wir uns über W. beklagen würden, der vorher die Aufgabe übernahm.) Mit seinen zehn (!) Jahren peitscht der Jung mit dem strammen Rhythmusgefühl den Supportblock, die Gegengerade, das Stadion nach vorn. Jetzt fragt sich mal jeder, was er oder sie mit zehn Jahren so getrieben hat! Wollt ihr noch mehr Herzerweichen? Dem Hörensagen nach übt M. zu Hause auf Joghurtbechern. Weltklasse, M.!

So, kurz noch mal gesammelt: Wir ziehen nach dem Spiel noch ein paar Schritte mit der Anti-G20-Demo, die spannungsarm verläuft, um die Häuser. „Spannungsarm“ ist hier schon eine Überdramatisierung. Bei jeder DGB Demo kommt es zu mehr Stressmomenten, als bei dieser durch ein 3-0 beseelten Demo.

Nun, da es offenbar sogar beim Revolutionären 1. Mai in Hamburg relativ ruhig geblieben ist, fragt man sich, ob dieses Städtchen etwas eingeschlafen ist oder vielmehr Kräfte spart, um im Juli richtig aufzudrehen … wir werden es erfahren.

 

Es schrieben noch:

 

Grenzenlos sah Wasser und Bierregen

Schunino sah Uhus

Zapod sah es einfach

Die Nice Guys sahen den 37. Senf

Gröni sah Fotomotive

 

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